Kreis Heinsberg - Euregionaler Präventionstag: Frühes Handeln ist wichtig

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Euregionaler Präventionstag: Frühes Handeln ist wichtig

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Sie ist die Suchtprophylaxefachkraft des Kreisgesundheitsamtes Heinsberg: Ilona van Halbeek. Foto: defi

Kreis Heinsberg. „Im Bereich der Suchtvorbeugung ist es vor allem wichtig, früh zu handeln und nicht erst zu reagieren, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.”

Dies erklärte Ilona van Halbeek, die Suchtprophylaxefachkraft des Kreisgesundheitsamtes Heinsberg, in einem Interview im Vorfeld des Euregionalen Präventionstages, der am Dienstag, 30.November, in der Heinsberger Stadthalle stattfindet.

„Es ist entscheidend, die Kinder bereits sehr zeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und im Bereich der allgemeinen Lebenskompetenzen zu fördern und zu stärken. Es geht beispielsweise darum, dass Kinder früh lernen, eigene Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und auch auszudrücken, bestehende Konflikte und Probleme anzusprechen und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Je mehr wir Kinder in ihrer ganz eigenen Entwicklung unterstützen und stärken können, umso mehr können wir sie vor einer späteren Suchtgefahr bewahren. Im Jugendlichenalter ist es insbesondere wichtig, mit den Kindern im Kontakt zu bleiben, einen Zugang zu seinem Kind zu haben, offen und interessiert für seine Lebenswelt zu sein. Darüber hinaus ist eine klare Haltung der Eltern zum Thema Sucht und Drogen hilfreich, um den Kindern gleichermaßen Vorbild zu sein, aber auch Halt und Sicherheit zu vermitteln.”

Der Euregionale Präventionstag mit dem Motto „Sucht kennt keine Grenzen” am Dienstag, 30.November, in der Begegnungsstätte (Stadthalle) in Heinsberg an der Apfelstraße steht unter der Schirmherrschaft der Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens.

Die Veranstaltung des Arbeitskreises Suchtprophylaxe - als Medienpartner begleitet vom Zeitungsverlag Aachen - beginnt um 19 Uhr mit einer offenen Präsentation und Informationsbörse aller im Kreis tätigen Institutionen und Selbsthilfegruppen, die Hilfestellung für Betroffene und Angehörige zum Thema Sucht anbieten.

Ab 19.30 Uhr steht - nach Grußworten von Bürgermeister Wolfgang Dieder, Landrat Stephan Pusch und Staatssekretärin Marlis Bredehorst - die Lesung des Autors, Journalisten und Ex-Junkies Jörg Böckem aus seinem Buch „Lass mich die Nacht überleben” im Mittelpunkt. Anschließend folgt eine Podiumsdiskussion, moderiert von Regionalredakteur Dieter Schuhmachers.
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