Erkelenz wird wärmer

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Erkelenz. Mehr extreme Wetterlagen, vor allem mehr Hitze, erwartet die Menschen in Erkelenz und der Region um Köln, wenn die Annahmen stimmen, mit denen namhafte Klimaforscher Zukunftsmodelle für das Wetter berechnen.

An der Seriosität der Annahmen zweifelt Mady Olonscheck, Diplom Geografin und Mitarbeiterin des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung, kurz PIK genannt, nicht. Die SPD-Projektgruppe „Klimaschutz für Erkelenz” hatte sie als Referentin für eine Informationsveranstaltung zum regionalen Klimawandel in die Oerather Mühle eingeladen.

„Das Denken muss sich ändern, denn es bleibt nur noch wenig Zeit, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen”, betonte Mady Olonscheck zu Beginn ihres Referates gegenüber dem Publikum, dem auch Ratsvertreter der CDU und der Grünen angehörten. Klar erkennbar, so berichtet sie weiter, seien bereits Veränderungen in den Wachstumsphasen der Pflanzen oder in den Hochwasser- und Niedrigwasserphasen, zum Beispiel des Rheins. Erkelenz erwarte bis etwa 2065 eine Abnahme der Frosttage von 60 auf 30 und eine Zunahme der Hitzetage (Tage über 30 Grad) von fünf auf zwölf. Auch Wetterextreme würden zunehmen.
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