Erfolg dank Vielfalt: Kunstoffensive

Von: syn
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Bei der dritten Wegberger Kunstoffensive präsentierten 25 Künstlerinnen und Künstler in Kloster und Klostergarten qualitativ hochwertige Arbeiten ihres Schaffens. Foto: Koenigs

Wegberg. Im Alten Kloster am Rathausplatz fand die dritte Kunstoffensive statt. Auf drei Etagen und im Klostergarten wurden die Werke der 24 Künstler ausgestellt, von denen viele eines der Ateliers in der Kunstetage nutzen.

Vor allem die verstärkte Einbeziehung des Klostergartens für Catering und Bühnenprogramm tat der Veranstaltung sichtlich gut. Viele Besucher fanden den Weg ins alte Kloster, um sich dann von der Atmosphäre und den ausgestellten Werken beeindrucken zu lassen.

Begonnen hat die Kunstoffensive vor zwei Jahren in einem Zelt auf dem Rathausplatz mit 16 Künstlern. In diesem Jahr hat man sich auf insgesamt 24 Künstler festgelegt, um jedem Aussteller ausreichend Platz zur Verfügung stellen zu können.

Die aus Schwaam stammende Künstlerin Yvonne Mümo-Neumann präsetierte im Garten ihre Skulpturen wie den „Testudo Homunculus” oder den fünfteiligen Madonnenzyklus, aber auch die kleine „Oma Heutz”.

Ihr Vorbild lebte bis in die 70er-Jahre in Schwaam. Nun will Mümo-Neumann eine lebensgroße Skulptur in Bronze von Oma Heutz anfertigen und im Ort in der Nähe ihres ehemaligen Wohnhauses aufstellen lassen. Im Zelt geschützt vor eventuellen Regentropfen stellte Laura-Helene Förster ihre Acrylbilder aus.

Die gehörlose Malerin studiert seit 2006 an der Düsseldorfer Kunstakademie. Ebenfalls Arbeiten in Acryl präsentierte Karin van Zoggel. Sie fesselte den Betrachter ihrer Arbeiten mit einem eindrucksvollen Spiel von Farbe, Licht und Schatten.

Gleich nebenan war auch der Erkelenzer Fotograf Jochen Rüskens mit monochromer Aktfotografie vertreten. Im Kontrast dazu standen daneben Willi Arlts Metallskulpturen. Beate Bündgen hatte einige ihrer Drucke auf Stoff an einen Kleiderständer gehängt, wie ihn die Betrachter sonst eher aus dem Sommerschlussverkauf kannten.

Erstmals dabei war Professor Crumbiegel, der seine Farbenlehre in seinen Arbeiten auch konsequent umgesetzt hatte. Frans Hamerlers überraschte mit Aquarellen, die bekannte Ansichten und Gebäude in verschiedenen Lichtverhältnissen darstellten. Die Vielfalt der Objekte, Bilder und Zeichnungen trug maßgeblich zum Erfolg der Kunstoffensive bei.
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