Wassenberg-Ophoven - Endlich auch ein Lindenplatz in Ophoven

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Endlich auch ein Lindenplatz in Ophoven

Von: anna
Letzte Aktualisierung:
Über den kleinen Lindenplatz
Über den kleinen Lindenplatz in der Lindenstraße freuen sich nicht nur Ortsvorsteher Dirk Jennissen und Marko Göbels, Vorsitzender des Dorfverschönerungsvereins (von links). Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg-Ophoven. Seit Samstag hat Ophoven nicht nur eine Lindenstraße, sondern an dieser Straße jetzt auch einen Lindenplatz mit einer echten Linde. Sie war eines der Geschenke, die Ortsvorsteher Dirk Jennissen im Juni beim Festakt zum Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” von Kreisdirektor Peter Deckers in Form eines Gutscheins entgegengenommen hatte.

Ophoven hatte nämlich vor genau 50 Jahren, als der Wettbewerb erstmals durchgeführt worden war, bereits teilgenommen und dabei direkt Bundesgold errungen.

Im Rahmen ihres sogenannten Arbeitssamstags, zu dem sich die Aktiven des Dorfverschönerungsvereins jeden ersten Samstag im Monat treffen, pflanzten sie nun ihre Linde. Immer wieder mal habe Brigitte Mols, Vorsitzende der Kreisbewertungskommission, bei ihren Besuchen in dem kleinen Wallfahrtsort bemängelt, dass es hier zwar eine Lindenstraße gebe, aber keine Linde, erzählte der Ortsvorsteher, der auch selbst beim Pflanzen kräftig mit anpackte. Diesen „Mangel” zu beseitigen, sei aber eigentlich fast unmöglich gewesen, weil die Wohnbebauung in der Lindenstraße sehr nah an die Straße heranreiche und eine zusätzliche Baumpflanzung bisher gar nicht möglich gewesen sei.

Realisiert werden konnte sie jetzt auch nur deshalb, weil Hans-Josef Winkens, wohnhaft in der Lindenstraße mit der Hausnummer 5, dem Verein einen Teil seines Grundstücks zur Verfügung stellte. „Jetzt sind wir ja dann eigentlich wieder goldreif”, erklärte Jennissen, nachdem alle Arbeiten abgeschlossen waren, und erntete dafür viel Zustimmung von den Aktiven des Vereins.

Nicht nur die Linde ziert jetzt das Grundstück Nummer 5, sondern auch noch eine Sitzbank, die von der Stadt zur Verfügung gestellt wurde. Rundherum eingefasst ist der kleine Platz mit Hibiskussträuchern in Blau und Weiß, weil der Besitzer doch auch sehr aktiv im Ophovener Trommlerkorps sei, scherzten seine Vereinskollegen.

Zusammen mit der Linde hatten die Ophovener auch 100 Stauden als Geschenk erhalten, die dank des ehrenamtlichen Engagements der Vereinsmitglieder bereits in den Beeten vor dem ehemaligen Kindergarten einen Platz gefunden haben. Ortsvorsteher Jennissen fand im Rahmen der Pflanzaktion nur lobende Worte für die Aktivitäten des Vereins.

„Das ist schon eine beachtliche Leistung, die hier in den vergangenen Jahren in tausenden Stunden freiwilliger Arbeit erbracht worden ist”, sagte er dem Vorsitzenden Marko Göbels und seinen aktiven Mitstreitern. „Dadurch ist unser Dorf ganz schön aufgewertet worden.”

Ausruhen wollen sich die Dorfverschönerer auf diesen Lorbeeren allerdings nicht, wie Marko Göbels mit den Plänen für 2012 verriet. So soll zum Beispiel am Ophovener Weiher ein Insektenhotel entstehen in Form einer Holzwand mit verschiedenen Materialien, geeignet für unterschiedliche Insektenarten.

Geplant ist zudem eine Eisvogelwand als Lehmwand mit Nisthöhlen, die von Eisvögeln genutzt werden kann. Damit die zahlreichen Pilger, die im Sommer den Weg nach Ophoven finden, mit Blick auf die Wallfahrtskirche ausruhen können, wollen die Vereinsmitglieder um die Bäume vor der Kirche zudem sogenannte Rundbänke bauen.
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