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EK3: Wie geht es weiter zwischen Birgden und Gillrath?

Von: defi
Letzte Aktualisierung:

Kreis Heinsberg. Wie geht es weiter mit der EK 3 zwischen Birgden und Gillrath? Die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Verkehr waren sich einig, dass die neue Kreisstraße zur Entlastung des Ortes Birgden so schnell wie möglich gebaut werden soll. Doch wo soll sie enden?

Setzt sich der in der Ausschusssitzung formulierte politische Wille durch, wird die EK 3 an der B56n zwischen Waldenrath und Birgden anschließen, den Ort Birgden „umfahren”, hinter dem Gewerbegebiet Birgden auf die jetzige K3 stoßen und irgendwo bei der Deponie Hahnbusch abschließen: „Ende der Ausbaustrecke” - „Ende des Radwegs”.
Die letzten anderthalb bis zwei Kilometer fließt der Verkehr dann weiterhin über die alte K3 nach Gillrath hinein zur B56.

Franz-Michael Jansen (CDU) aus Geilenkirchen sagte: „Wir führen den Verkehr an Birgden vorbei, entlasten die Birgdener, führen diesen Verkehr nach Gillrath rein, dann sollten wir auch darauf Rücksicht nehmen, was die Gillrather Bürger wollen.” Gerhard Krekels (SPD) formulierte es so: „Wir bestimmen doch nicht gegen den Willen der Bürger.” Man solle die EK3 von der B56n um Birgden herumführen und am ersten hinter Birgden geplanten Kreisverkehr enden lassen. Krekels: „Zweiter Bauabschnitt bis Gillrath, nein!” Christian Ebel hatte zuvor schon für die UB-UWG einen Antrag mit diesem Inhalt gestellt. Es setzte sich am Ende der Diskussion auf Anraten des Ausschussvorsitzenden Dr. Gerd Hachen (CDU) der Antrag der FDP durch, die Entscheidung auf die nächste Ausschusssitzung im Spätsommer zu vertagen. Bis dahin muss in den Fraktionen darüber beraten werden, ob beide Bauabschnitte der EK 3, wie bislang vorgesehen, in das Planfeststellungsverfahren gegeben werden oder nur der erste Bauabschnitt zur Entlastung von Birgden.

Josef Nießen, Dezernent der Kreisverwaltung, hatte dafür plädiert, an der eingeschlagenen Richtung festzuhalten und beide Bauabschnitte in das Planfeststellungsverfahren zu führen. Das Geld für die Planung sei ja nun einmal ausgegeben. Nießen verwies auch darauf, dass eine erneute Beratung in den Fraktionen sicherlich nicht zu einer Verzögerung des Baubeginns der EK 3 führen werde, eine Änderung der Planung aber schon.

Es wird damit gerechnet, dass mit dem Bau der EK 3 begonnen werden kann, wenn die B56n fertiggestellt sein wird, also etwa in vier bis fünf Jahren. Der Petitionsausschuss hatte bereits angeregt, das tatsächliche Verkehrsaufkommen resultierend aus der neuen B56n in die Planung der EK 3 einfließen zu lassen.

Nießen wies allerdings darauf hin, dass - für den Fall, der zweite Bauabschnitt der EK 3 würde nicht mit ins Planfeststellungsverfahren gegeben und das tatsächliche Verkehrsaufkommen nach Fertigstellung der B56n würde dann doch eine Fortführung des Ausbaus der EK 3 bis nach Gillrath erfordern - ein komplett neues Planfeststellungsverfahren für das zweite Teilstück erfolgen müsste, das wieder Jahre in Anspruch nehmen würde.
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