Erkelenz - Eine Welt voller Engel, Drachen und Zwergen

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Eine Welt voller Engel, Drachen und Zwergen

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Melanie Gebhardt (li.), Leitung Sozialer Dienst, und Karin Gombert vor zwei Bildern der Ausstellung „Von anderen Welten”.

Erkelenz. Drachen und gesichtslose Engel sowie Zwerge umringen ein schlafendes Drachenkind. Die Engel tragen als Zeichen der Liebe Herzen auf ihren Gewändern. Und von hinten kommen weitere Drachen und Engel.

Diese Motive finden sich auf einem Bild von Karin Gombert, die derzeit im Johanniter-Stift Erkelenz mit einer Ausstellung ihre Werke zeigt, die noch bis Ende Dezember geht.

Sie alle berichten „von anderen Welten” - Phantasiewelten, die die 1961 in Mönchengladbach geborene Künstlerin als Bilder vor sich sieht. Bunte farbenfrohe Bilder ohne Düsternis mit unzähligen Details, die es bei längerer Betrachtung es zu entdecken gilt. So wie auf jenem Bild, das neben den immer wiederkehrenden Hauptmotiven der Drachen, gesichtslosen Engel und Zwerge Musiknoten, eine Klaviatur und eine kleine in einem Buch lesende Raupe enthält. Dass Musikinstrumente und Noten immer wieder in den Werken auftreten, ist kein Zufall. Spielt Karin Gombert doch Querflöte und Klavier. „Musik ist alles für mich”, sagt sie schlicht dazu. Bereits seit Jahren befasst sich die Mönchengladbacherin intensiv mit der Malerei. Je nach Stimmungslage entstehen so ihre anderen Welten, technisch umgesetzt mit unterschiedlichen Filzstiftarten, Aquarellfarben und -stiften sowie Buntstiften.

„Für viele meiner Bilder brauche ich Zeit, denn sie erzählen viele Geschichten aus anderen Welten und dem Hier und Jetzt, von Gefühlen, Sehnsüchten und Träumen”, erklärte sie bei der Vernissage. Es seien Erzählungen von dem was ist und was sein kann. Es fällt auf, dass es in diesen Welten nichts Bedrückendes gibt. Und so gibt es niemals böse Drachen in ihren Bildern. Dies bemerkte auch schon Melanie Gebhardt, Leitung Sozialer Dienst. „Die Bilder sind nicht mystisch dunkel, sondern farbenfroh und voller Fabelwesen wie Drachen, Zwerge und Einhörner in verschiedenen Landschaften und Situationen und erzählen jede Menge kleine Geschichten.”
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