Hückelhoven - Eine weiterer Stein für das neue Zentrum

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Eine weiterer Stein für das neue Zentrum

Von: Norbert F. Schuldei
Letzte Aktualisierung:
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Auf der Rückseite des Bitter-Komplexes wird an der Harbigstraße eine neue Straße als Anbindung an das Straßennetz gebaut. Foto: N. Schuldei

Hückelhoven. Eigentlich wollte Bürgermeister Bernd Jansen gar nichts sagen, als ihm Bauausschussvorsitzender Dieter Geitner das Wort erteilte. Das Projekt, das vorgestellt werden sollte, war für die Stadt dann aber zu bedeutend, als dass der Bürgermeister dazu schweigen durfte.

„Seit vielen Jahren haben wir einen Investor zum Umbau dieser Immobilie gesucht”, sagte Jansen. „Was jetzt auf den Weg gebracht worden ist, ist ein ganz bedeutender Schritt für die Umgestaltung des Stadtzentrums.”

Dann gab Hückelhovens Bürgermeister das Wort an Gereon Frauenrath, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Heinsberger Unternehmensgruppe Frauenrath. Der eröffnete den zahlreichen Zuhörern (die Mitglieder des Bauausschusses waren wohl informiert), dass sein Unternehmen (450 Mitarbeiter, 110 Millionen Euro Jahresumsatz) zusammen mit dem Hückelhovener Architekturbüro Greven das „Projekt Parkhofcenter” in Angriff nehmen wird.

Hinter dem Arbeitstitel „Parkhofcenter” verbirgt sich die komplette Neugestaltung des Firmengrundstückes des ehemaligen Möbelgeschäftes Bitter. „Das Gesamtvolumen der Investition in das rund 15.000 Quadratmeter große Areal liegt bei 15 Millionen Euro”, sagte Frauenrath.

Auch für den Zeitplan, so Frauenrath, gibt es bereits einen festen Rahmen: „Das Projekt Parkhofcenter soll spätestens im ersten Quartal 2011 fertig gestellt sein. Wenn alles optimal läuft, möglicherweise bereits Ende 2011.” Es sei „ein leichtes Spiel” gewesen, die beiden Lebensmittelriesen Aldi und Edeka von dem Konzept zu überzeugen.

„Der Trend bei diesen Ketten seit etwa zwei Jahren lautet: Raus aus den Gewerbegebieten, rein in die Innenstadt, in die Mitte der Städte”, sagte Frauenrath. Eine wichtige Grundvoraussetzung allerdings wird von den Ankermietern dabei gestellt: Es müssen genügend ebenerdige Kundenparkplätze in unmittelbarer Nähe der Verkaufsflächen vorhanden sein.

Die Hilfe der Verwaltung

Dabei ist die Verwaltung dem Investor zur Seite gesprungen: Mit ihrer Hilfe gelang es, Kaufoptionen für private Grundstücke über das Bitter-Areal hinaus zu erwirken, so dass nun 253 Stellplätze angelegt werden können.

Der Stadt kommt bei dem Projekt Parkhofcenter eine gewichtige Rolle zu: Sie wird eine ganz neue Straße bauen, die im Rahmen des städtebaulichen Konzeptes eine Anbindung des neuen Einzelhandelcenters an das Einkaufsgebiet „Am Landabsatz” mit dem Mediamarkt und dem Hückelhoven-Center herstellt. Der den Märkten vorgelagerte Parkplatz wird über die Zufahrt Harbigstraße von der Straße Am Landabsatz aus und von der Parkhofstraße her angefahren und auch wieder verlassen werden können.

„Ein Teil der jetzigen Harbigstraße”, erläuterte der Technische Beigeordnete Dr. Achim Ortmanns, „wird überbaut, die Zufahrt zum Wohngebiet An der Haagstraße wird verlagert und ein Teil der bisherigen Straße Am Parkhof wird dem künftigen Kundenparkplatz zugeschlagen”.

Ortmanns sieht diese städtebauliche Aufrüstung als Teil einen künftigen Verkehrsringes rund um den Stadtkern. Kämmerer Helmut Holländer bezifferte die Kosten, die auf die Stadt beim „Projekt Parkhofcenter” zukommen, ganz konkret: „377.000 Euro für den Bau der Erschließungsstraße, 770.000 Euro für die Anlegung der Parkplätze, die in städtischem Besitz bleiben und 152.000 Euro für den Ausbau der Harbigstraße.” Abzüglich der Zuschüsse wird die Stadt 1.112.000 Euro selbst finanzieren müssen.
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