Heinsberg-Dremmen - Ein neuer Name zum runden Geburtstag

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Ein neuer Name zum runden Geburtstag

Von: defi
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„Doch, oh weh, oh weh, oh weh
„Doch, oh weh, oh weh, oh weh, wenn ich das Ende seh”, sang der Chor der Marienschule Dremmen zum Theaterstück „Max und Moritz”. Foto: defi

Heinsberg-Dremmen. Es war ein großes Fest für alle, die mit der Dremmener Schule verbunden sind. Schließlich gab es gleich doppelten Grund zu feiern und so fehlte nichts, was zu einem richtigen Fest gehört.

Eine feierlich gestaltete Messe, Festredner, die auch die Kinder mit einbezogen, das eigens von Schülern für diesen Tag einstudierte Theaterstück „Max und Moritz”, gutes Essen und Trinken, Spiele für die Kinder, ein tolles Musikprogramm mit Darbietungen der Tanz-, Flöten- und Trommelgruppen sowie der Bläserklasse und viele Gespräche unter den Festgästen.

Der erste „Feier-Grund”: Das Schulgebäude an der Marienstraße wurde vor 50 Jahren erbaut. Grund zwei: Die Katholische Grundschule Dremmen hat einem neuen Namen bekommen, sie heißt nun Marienschule. Dem Heimatverein Dremmen ist es zu verdanken, dass im Eingangsbereich der Marienschule eine schöne aus Holz geschnitzte Marienfigur stehen wird. Die Schenkungsurkunde übergab die Vorsitzende des Heimatvereins, Cäcilia Schröter, im Rahmen der Feier an Schulleiterin Marlis Minkenberg. Die Einsegnung der Madonna hatte Pfarrer Hans Schmitz vorgenommen.

Die Turnhalle der Schule war von vielen Helfern, Schulpflegschaftsvorsitzende Sabine Schuckel hatte bei den Vorbereitungen die Fäden stets in der Hand behalten, geschmückt worden. Schulleiterin Marlis Minkenberg begrüßte zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen Bürgermeister Wolfgang Dieder, Schulrat Peter Kaiser, den Kreistagsabgeordneten Dr. Hans-Josef Thesling, die Ratsmitglieder Toni Nießen, Ralf Herberg, Dr. Hans-Josef Voßenkaul und Jochen Lintzen sowie den Fördervereinsvorsitzenden Thomas Back und die Schulpflegschaftsvorsitzende Schuckel. Ein besonderer Gruß galt der ehemaligen Rektorin der Schule, Beatrix Karger.

Schulleiterin Minkenberg. „Der Name Marienschule lag uns sehr nahe, denn mit ihm rücken wir mehrere Aspekte unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit in den Blick. Der Name Marienschule soll unsere unsere Bindung an die Grundlagen unseres christlichen Glaubens zum Ausdruck bringen und unsere Verbundenheit mit der Dorfgemeinschaft dokumentieren.” Geborgenheit, Vertrauen und Respekt wolle man den Kindern vermitteln, ihnen aber auch den Raum geben, sich zu entwickeln und eigene Schritte zu gehen.

Marlis Minkenberg verwies auch auf die umfangreiche Festschrift zum 50-jährigen Schuljubiläum, die wie die eigens zum Festtag von Bernadette Schmitt entworfene schuleigene Tasse noch zu bekommen sei. Wolfgang Dieder erklärte den Kindern in seiner Rede unter anderem, was ein Bürgermeister zu tun hat: „Da bekommt man zu Hause einen Anzug an, den sucht die Frau aus und dann hat man viele Zettel, von denen liest man dann die Rede vor. Hört schon mal gut zu, vielleicht steht ihr auch mal hier oben.” Dieder gratulierte im Namen der Stadt Heinsberg, aber auch persönlich, zum Schuljubiläum.

Sorgfalt, Behutsamkeit und Einfühlungsvermögen seien gerade in der Grundschule gefragt, beginne doch für alle Mädchen und Jungen ein neuer Abschnitt in ihrem noch jungen Dasein an, ein Teil des immer wieder zitierten „Ernst des Lebens”. Dieder: „Dieses Jubiläum feiert auch das, was diese Schule unverwechselbar macht. Ich meine damit, das gute Schulklima, den hervorragenden Ruf und den guten Geist in der Schule. Sich einen guten Namen zu schaffen und dann jahrzehntelang zu halten, wie die Grundschule Dremmen es vermocht hat, ist eine Leistung, die Achtung verdient.” Schulrat Peter Kaiser sprach der Schule einen Glückwunsch zum ausgewählten Namen aus: „In einer Zeit, in der die Kirche scheinbar in einer Krise ist, setzt diese Schule ein Zeichen und wählt den Namen der Mutter Gottes zu ihrem Namen: Respekt.”

Voller Leben

In Vertretung von Ortsvorsteher Albert Heitzer überbrachte Ratsherr Toni Nießen Glückwünsche zum Jubiläum. Er erinnerte an den Bau der Schule mit der Grundsteinlegung am 5. Dezember 1959 und stellte fest: „Nach 50 Jahren kann ich heute sagen: In der Schule war immer Leben.” So soll es dann auch die kommenden 50 Jahre weitergehen.
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