Erkelenz - Ein klares Bekenntnis zur Region

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Ein klares Bekenntnis zur Region

Von: kl
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Unter der Aufsicht von Bürger
Unter der Aufsicht von Bürgermeister Peter Jansen packte der komplette Vorstand der Volksbank Erkelenz gestern bei der Grundsteinlegung zum Neubau am Konrad-Adenauer-Platz an.

Erkelenz. Voll im Zeitplan ist die Volksbank Erkelenz bei ihrem Neubau an der Konrad-Adenauer-Straße. Selbst die Probleme mit der Giebelwand eines Nachbarhauses beim Abriss bestehender Gebäude sorgten nicht für nennenswerte zeitliche Verzögerungen.

So konnte Freitag im Beisein zahlreicher Ehrengäste der Vorstand der Volksbank mit der Grundsteinlegung offiziell den Startschuss für die Aufbauarbeiten beginnen. In der zukünftigen Tiefgarage hieß „Bauherr” Dr. Veit Luxem mit seinen Vorstandskollegen Josef Brück und Rainer Corsten die Gäste willkommen. Aus Sicht der Volksbank ist der Neubau, dem anschließend ein Umbau des bestehenden Bankgebäudes folgt, unbedingt erforderlich. „Wir wachsen mit den Anforderungen unserer Mitglieder und Kunden”, sagte Luxem.

Aus zwei Verwaltungsstandorten in Erkelenz und Wegberg mache die Volksbank Erkelenz jetzt einen, damit die Abläufe effizienter werden. „Außerdem ist dieser Neubau unseres Instituts ein klares Bekenntnis zur Region.” Er sieht auch eine gesellschaftliche Verantwortung: „Wir prägen zudem das Zentrum unserer Stadt mit einem Optimismus ausstrahlenden und städtebaulich wertvollen Gebäude.”

2010 war in einem Wettbewerb die Entscheidung für das Modell des Architekturbüros Kreisings aus Münster gefallen, am 6. Oktober 2011 begannen die Abrissarbeiten, seit dem 8. Mai arbeitet die Firma Florack am Rohbau.

Diese Zahlen ergänzte der verantwortliche Architekt Thomas Teepe vom Münsteraner Büro : Auf 1000 Quadratmeter Grund entstehen 17 000 Kubikmeter umbauter Raum. Bei Bezug im Herbst 2013 wird der Neubau eine Nutzfläche von 2500 Quadratmetern haben. Das Gebäude wird 40 Meter lang, 20 Meter und 15 Meter hoch sein. Mittels 21 Erdsonden soll geothermisch so viel Wärme gewonnen werden, dass dadurch nahezu der Heizbedarf der Bank gedeckt wird.

Das Gesamtvolumen für diesen Bau beläuft sich auf rund 12,5 Millionen Euro. Im Anschluss an diesen Bau wird der bestehende Altbau bis zum Herbst 2014 komplett saniert.

Der Haupteingang und die Kundenhalle werden dann nicht mehr am Konrad-Adenauer-Platz liegen, sondern an der Kölner Straße.

Luxem der den freudigen Anlass der Grundsteinlegung zum Anlass nahm, auch darüber zu infomieren, dass die Volksbank Erkelenz bei einer Umfrage zum zweiten mal in Folge zur „besten Bank in Erkelenz” gewählt worden war, dankte nicht nur der Nachbarschaft für das vertrauensvolle Miteinander, er dankte auch der Stadt Erkelenz. Sie habe nicht nur eine Fläche am Konrad-Adenauer-Platz an die Volksbank verkauft, sie habe auch bei der Planung und Genehmigung schnell und unkompliziert gehandelt.

Das Lob hörte Bürgermeister Peter Jansen gern, der es selbstverständlich erwiderte. Die Volksbank sei ein wichtiges Unternehmen, das zu Erkelenz hinzugehöre. Von Beginn der Planung an hätten Stadtverwaltung und Volksbank gemeinsam geplant, wie das neue Gebäude als Eingangstor zur Stadt gestaltet werden kann. „Das Entree zur Kölner Straße passt ins städtebauliche Konzept der Stadt.”

Jetzt fehlt nur noch das Pendant auf der gegenüberliegenden Seite der Straße - mit einem Neubau des Amtsgerichts.
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