Kreis Heinsberg - Ein Herzschlagfinale fesselt Zuschauer und Sportler

Ein Herzschlagfinale fesselt Zuschauer und Sportler

Von: agsb
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Im Biathon-Stadion in Waldenrath-Pütt war die Stimmung bestens. An der Ziellinie wurden die Teilnehmer gefeiert. Foto: agsb
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Die Brandpatschen mit Stefan Goertz, Michael Rongen, Johannes Jansen und Johannes Hoffmann sorgten für ein Herzschlagfinale, das selbst Schirmherr Wolfgang Dieder begeisterte. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. Ein regelrechtes Herzschlagfinale erlebten nicht nur die Zuschauer beim 4. Euregio-Sommerbiathlon im Wettbewerb Radfahren/Schießen.

Viele hundert Zuschauer feuerten ihre Teams an, am Ende hatten die „Brandpatschen“ mit Stefan Goertz, Michael Rongen, Johannes Jansen und Johannes Hoffmann die Nase vorn.

Nach den ersten beiden Starts schien das Team der „Furchtlosen“ mit Ulrich und Janick Lowis und Florian und Thomas Herfs auf dem besten Wege, dem großen Favoriten und Vorjahressieger-Team „HoDiWiKa‘s“ vom Niederrhein Paroli zu bieten. Die „Furchtlosen“ hatten schon einen kleinen Vorsprung herausgefahren und geschossen – für sie lief es blendend.

Der Titelverteidiger dagegen schien nicht richtig auf Touren zu kommen. Die Brandpatschen und die Furchtlosen setzten sich mehr und mehr vom restlichen Teilnehmerfeld ab. Dann aber zogen die Vorjahressieger noch einmal ordentlich an und der Kampf um Rang drei entbrannte voll und fesselte die Zuschauer .

Bei so viel Spannung verwandelte sich das Stadion in ein Tollhaus, die Furchtlosen aber hielten ihren Vorsprung. Beim letzten Wechsel flatterten die Nerven, das erste Schießen ging daneben.

Die „HoDiWiKa‘s“ nutzten die drei Fehlschüsse des Konkurrenten und übernahmen die Führung.

Doch es sollte noch spannender werden. Das Team der „Brandpatschen“, das von Feuerwehrleuten aus Waldenrath gebildet wurde, kämpfte sich ebenfalls nach vorne. Rang drei schien Stefan Goertz, Michael Rongen, Johannes Jansen und Johannes Hoffmann schon sicher.

Doch Stadionsprecher Dominik Esser und Alexander Cüppers witterten schon die Sensation – und es stellte sich raus: Die beiden hatten einen guten Weitblick.

Als die letzte Runde eingeläutet wurde, waren die „HoDiWiKa‘s“ fast schon im Ziel. Als Thomas Herfs von den Furchtlosen am Schießstand ankam, hatte sein Team genügend Vorsprung, die Brandpatschen waren noch auf der Strecke. Doch wieder lief es am Schießstand für Herfs nicht wie erhofft. Viermal traf Herfs nicht ins Schwarze. Für die vier Fehlschüsse musste Herfs zur Strafe zwei Minuten stehen. Und als die Strafsekunden gerade starteten, düste Johannes Hoffmann von den Brandpatschen ins Stadion. Die beiden Moderatoren peitschten die aufgeregte Stimmung noch an. Johannes Hoffmann sprang vom Rad, schmiss sich auf Matte, packte das Lasergewehr und schoss im Schnellfeuer – ganz nach dem Motto „Alles oder nichts“.

Nach jedem Treffer hallte ein lautes „Ja“ durch Stadion, alle Augen waren auf Stand zehn mit den Feuerwehrleuten gerichtet. Hoffmann war es gelungen, alle fünf Scheiben zu treffen – und Thomas Herfs musste versteinert mit ansehen, wie Platz zwei für sein Team in die Ferne rückte.

Johannes Hoffmann dagegen packte sich unter lautem Jubel sein Fahrrad, trat nach allen Kräften in die Pedale. Er war schon über alle Berge, als Thomas Herfs noch immer am Schießstand auf das Ende seiner Strafsekunden wartete.

Der Jubel bei den übrigen Brandpatschen kannte keine Grenzen, Platz zwei ließen sich die vier Feuerwehrleute nicht mehr nehmen.

Die Furchtlosen erreichten Platz drei – und feierten trotzdem gut gelaunt ihren Erfolg.

Die weitere Platzierungen: Platz 4 ging an das Team „Heyer Beton“, Platz 5 an „Finale 2014“, der sechste Platz an die „Flashlights“, Platz 7 an die „HoDiWiKa‘s and friends“, Platz 8 an „Radshop Herfs“, Platz 9 an „Florack Team“, den zehnten Platz sicherte sich „Wer schwankt hat mehr vom Weg“, auf Platz 11 landeten die „Schevendahler Pooljonges“ und Platz 12 sicherten sich die „Showlights“.

Ohne Chance

Ohne Chance war im ersten Finallauf (Laufen/Schießen) der Vorjahressieger „Running Gag“. Nach den ersten Durchgängen schoben sich „In Team“ aus Halfen und „Phönix II“ aus Geilenkirchen nach vorne. Die Gäste aus Halfen waren abgezockt, sie hatten sich das Rennen bestens eingeteilt und waren sich der eigenen Stärke sicher. Das Team landete ganz überlegen auf dem ersten Platz und ließ sich im Zielraum feiern. Platz zwei sicherte sich Phönix. Karsten Evertz, Michael Maier, Gregor Borghost und Michael Meuffels ließen auf den letzten Runden nichts mehr anbrennen. Dritter wurde in einem spannenden Finish der Niersexpress vor dem 1. FC Meganice. Der weitere Endstand: Auf Platz 5 landete „Running Gag“, auf Platz 6 die „Altkeiler“, das „Männerballett Risiko“ sicherte sich Rang sieben, Platz 8 ging an die „Funky Bears“, Platz 9 erreichte „Rhenania Immendorf II“, Platz 10 ging an die „Phönix Chicks“, Platz 11 an die „Los Pütter Bandidos“ und Rang 12 holte sich „Jgb4 – die Analysierer“.

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