Hückelhoven-Ratheim - Ein Haus am See in Ratheim beschlossen

WirHier Freisteller

Ein Haus am See in Ratheim beschlossen

Letzte Aktualisierung:

Hückelhoven-Ratheim. Das Haus am See war in diesem Jahr ein Riesenhit für den Berliner Peter Fox.

Auch in Hückelhoven ist ein bestimmtes Haus am See ein Dauerbrenner, der für einige Diskussionen in der Bevölkerung und im Rat geführt hat. Allerdings ist das geplante Haus am See in Ratheim durchaus real, sein Bau wurde auf der letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses mit den Stimmen der CDU gegen die Stimmen der anderen Parteien beschlossen.

Vorangegangen war eine teilweise heftige Diskussion zwischen SPD und CDU. Dabei hatte die Vorstellung der Bauplanung durch den Architekten Franz-Josef Sodermann anfangs ganz friedlich ausgesehen. Der Wahlkampf, bei dem die Sozialdemokraten mit dem Thema punkten wollten, ist gelaufen.

Die Finanzierung von rund 210.000 Euro steht ebenfalls. Trotzdem meldete Willi Spichartz (SPD) erneut Bedenken an und forderte angesichts des voraussichtlichen Haushaltslochs von rund sieben Millionen Euro im kommenden Haushalt, das Projekt in die mittelfristige Planung bis 2014 zu verschieben.

Darüber hinaus sei das Schicksal des Hauses der Begegnung (HdB) in Bammisch auch noch nicht geklärt. Eine Auffassung, die auch Horst Ulrich von den Grünen teilte. Eine Argumentation, die CDU-Fraktionschef Heinz-Josef Kreutzer „durchsichtig” fand.

„Das Kind hat nur die falschen Eltern”, bescheinigte er Spichartz. Deshalb ziehe die SPD immer neue Argumente gegen den Bau aus der Tasche. Bei der Entscheidung für das Haus am See gehe es nicht um Klientelpolitik, sondern um die Jugend und die Ratheimer Bürger, die von der Begegnungsstätte profitieren sollen.

Auch die Unterstützung der Ratheimer Ortsvereine, die Eigenleistungen im Wert von rund 48.000 Euro beisteuern wollen, sei nicht von der Hand zu weisen. Jörg Leseberg (SPD) verwehrte sich gegen „Schönfärberei” und bezeichnete die Befragung der Vereine als „fragwürdig”.

Dem entgegnete Kreutzer, dass die Bürger sehr wohl verstanden hätten, worum es gehe. Deshalb habe die CDU ja auch die Mehrheit im Rat und in den Ausschüssen. Der Antrag der SPD auf Verschiebung des Projektes wurde mit den Stimmen der CDU abgelehnt, der Empfehlung an den Rat, den Bau zu beschließen, schlossen sich nur die CDU-Vertreter an.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert