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Ein Gebet auch für die Politiker

Von: kkli
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Zur „Marientracht” zieht das Gnadenbild auf den Schultern der Offiziere der Marianischen Schützenbruderschaft gemeinsam mit den Gläubigen durch die Straßen von Ophoven. In diesem Jahr war die Beteiligung besonders groß und überzeugend. Foto: Brehl

Wassenberg-Ophoven. Mit der „Marientracht” durch die Straßen von Ophoven und der Messfeier im alten Pfarrgarten schloss die traditionelle Marienoktav bei sonnigem Spätsommerwetter.

Zahlreiche Pilgergruppen aus dem Rurland kamen nach guter Vätersitte auf ebenen Straßen. Selbst bei Kindern fanden die Pilgergänge Zuspruch. Die Kirchenchöre der Gemeinschaft der Gemeinden schlossen sich zum gemeinsamen Singen zusammen. Der Instrumentalverein Effeld spielte zur Prozession.

Es war ein freundschaftliches und vertrautes Willkommen zu einem uralten Ort der Marienverehrung, und wiederholt war auch zu hören: „Wir gehen selbstverständlich nach Ophoven, laß sie nur alle reden!”

Mit Dr. Michael Bollig, dem Regens des Priesterseminars für Spätberufene in der Diözese Trier, trat ein junger, sympathischer Mann als Zelebrant und Prediger zusammen mit Propst Rainer Mohren und den Altpriestern Hubert Sieberichs und Josef Heinrichs an den mit spätsommerlichen Blumen geschmückter Altar.

Das Gnadenbild, zurück von seinen Dorfgang, hatte seinen angestammten Platz neben dem Altar. Auch für Dr. Michael Bollig war es ein Tag der Freude, der ihn sehr beeindruckt habe in seiner ruhigen, vertrauten Art mit Gebet, Gesang und Zuversicht.

Das Evangelium von der Heilung des Taubstummen war die frohe Botschaft des Tages, die zum Wachwerden, zum Hinhören und Handeln ermunterte. Die Worte „öffne Dich für die frohe Botschaft Jesu, für den Ruf Gottes, so wie Maria sich geöffnet hat für den Ruf Gottes”, klangen an dieser Stelle besonders eindringlich.

In den Gebetsfürbitten fanden selbst die Politiker, die in diesen Wochen zur Wahl stehen, ihren Platz. Im „Priesterjahr” vom Papst Benedikt fand besonders das Gebet um mehr Priester besonderen Nachdruck.

Für Propst Rainer Mohren war es die letzt Marienoktav und „Marientracht”, denn er wird demnächst seinen neuen Wirkungsort in Alsdorf antreten, da die Wassenberger Pfarrgemeinden zusammengelegt werden und einen neuen Pfarrer erhalten.

Propst Mohren bedankte sich herzlich für die rege Anteilnahme, die diese Ophovener Marienwallfahrt immer noch finde. An diesem Ort des Glaubens möchte er nach seinem Eingeständnis auch in Zukunft gerne mal als Gastprediger dabei sein.

Auch Dr. Michael Bollig bedankte sich herzlich für diesen eindrucksvollen Tag am Mareinwallfahrtsort Ophoven.
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