Wassenberg - Ehrenamt mehr würdigen: okay, aber Bürgerpreis: nein

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Ehrenamt mehr würdigen: okay, aber Bürgerpreis: nein

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Wassenberg. Eine große Diskussion ist im Haupt- und Finanzausschuss um den Vorschlag von Bündnis 90/Die Grünen entbrannt, künftig jährlich einen mit 1000 Euro dotierten Bürgerpreis auszuloben.

Willibert Roggen (CDU) warnte vor einer Inflation. Die Ehrenbürgerwürde würde reichen. „Ansonsten schaffen wir uns mehr Feinde als Freunde”, erklärte er. Mit einem solchen Preis würden zu schnell „Leute vergessen, die im stillen Kämmerlein sehr, sehr viel tun”, pflichtete ihm Karl-Heinz Dohmen (CDU) bei. „Wo fang ich an, wo hör ich auf?”, lautete die Frage, die in diesem Zusammenhang auch Ernst Kluth (SPD) beschäftigte.

Auf viel mehr Akzeptanz stieß da der spontane Vorschlag von Peter Weyermanns (CDU), jährlich einen Neujahrsempfang zu veranstalten und dazu alle Vereinsvorstände einzuladen. Die könnten dann diejenigen zum Empfang entsenden, die sich im Verlaufe des Jahres ehrenamtliche Verdienste erworben hätten.

Zusammen mit dem CDU-Vorschlag einer weiteren Förderung der Jugendarbeit in Vereinen sei dies ein guter Vorschlag, betonte Kämmerer Willibert Darius. So kam der Ausschuss überein, den Jugend-, Kultur- und Sportausschuss mit der weiteren Planung einer Verbesserung der Würdigung ehrenamtlichen Engagements in der Stadt Wassenberg zu beauftragen.

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