DRK zieht eine positive Bilanz seiner Hilfe

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Kreis Heinsberg. Fünf Jahre nach der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004 zieht das Deutsche Rote Kreuz eine positive Bilanz seiner Hilfe.

„Nach dem Tsunami wurde sichtbar, welch enorme Hilfsbereitschaft weltweit mobilisiert werden kann. Alleine aus unserem DRK-Kreisverband Heinsberg wurden unmittelbar nach der Katastrophe über 40.000 Euro Spenden an das DRK-Generalsekretariat weitergeleitet.

Viele Menschen waren angesichts der schrecklichen Bilder bereit, für die Flutopfer zu sammeln oder selbst zu spenden. Am damaligen Tag für Südasien waren alleine in Hückelhoven 70 ehrenamtliche Helfer vom DRK-Kreisverband und vom Jugendrotkreuz unterwegs und haben über 5000 Euro Spenden gesammelt”, erinnert sich Gort Houben, stellvertretender DRK-Kreisvorsitzender.

Dr. Michael Vondenhoff, Kreisvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Heinsberg, fasst die Hilfe des DRK nach dem Tsunami zusammen: „Mit unserer Soforthilfe bemühen wir uns unmittelbar nach der Katastrophe um den Schutz von Leben und Gesundheit. In Sri Lanka hat das DRK zum Beispiel mit zwei mobilen Trinkwassereinheiten etwa 40.000 Menschen täglich mit frischem Wasser versorgen können.

In Indonesien erreichte eine mobile Gesundheitsstation rund 23.000 Menschen mit basismedizinischer Versorgung. Daran schloss sich der Wiederaufbau von Häusern, Schulen und Infrastruktur an, die Rückkehr zum normalen Leben wird unterstützt. In Sri Lanka hat das DRK unter anderem den Bau von über 1500 Häusern, vier Krankenhäusern, vier Schulen und rund 100 Kilometern Wasserleitung gefördert.

Im abschließenden Schritt helfen wir derzeit in der Entwicklungszusammenarbeit. Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe, zum Beispiel indem wir in Sri Lanka die Bevölkerung in Erster Hilfe schulen, Suchdienst und Notfallrettung, Wasser- und Hygienemaßnahmen bei einer Katastrophe mit den Einheimischen trainieren und uns - wie zum Beispiel in Tansania - am Aufbau eines Katastrophenschutzes auf Gemeindeebene beteiligen.”

Wilfried Mercks, DRK-Kreisgeschäftsführer, macht noch einmal deutlich, wie wichtig jede einzelne Spende damals war und auch heute noch für das DRK bei der Bewältigung seiner Arbeit hier und in den anderen 180 Ländern mit Rot-Kreuz- beziehungsweise Rothalbmondgesellschaften ist: „Die Spenden von damals sind eingesetzt und verplant. Zur Unterstützung unserer örtlichen Strukturen und zur regelmäßigen Hilfe in den Projekten wird neues Geld gebraucht. Auch ohne die aufrüttelnden Bilder vom zweiten Weihnachtstag 2004 und der umfangreichen Berichterstattung in den Medien damals leistet die internationale Rotkreuz-Bewegung jeden Tag Hilfe. Auch ohne Katastrophen benötigen viele Menschen hier und in der ganzen Welt unsere Hilfe.”
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