Hückelhoven - Drei Tage nichts als Zirkus im Kopf

Drei Tage nichts als Zirkus im Kopf

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Mit einer etwas gruseligen aber gekonnten Darbietung begeisterten die Gastgeber vom Hückelhovener Gymnasium auf dem Zirkusfestival der weiterführenden Schulen. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Die Zirkus AG des Hückelhovener Gymnasiums hatte zum dritten Zirkusfestival der weiterführenden Schulen in NRW eingeladen. Beworben hatten sich über 20 AGs verschiedener Schulen, die ihre Videos eingeschickt hatten.

Letztlich wurden die zehn Besten ausgewählt und nach Hückelhoven zu einer Festivalwoche eingeladen, die es in sich hatte. Bis zum Wochenende konnten sie ihr Können unter Beweis stellen. Und das unter realistischen Zirkusbedingungen, denn auch in diesem Jahr wurde der Familienzirkus Casselly wieder gewonnen, sein Zelt am Berresheimring in der Nähe der Schule aufzubauen und aktiv beim Festival mitzumachen.

Rund 600 Zuschauer fasst das Zelt, dessen Durchmesser mit 24 Metern schon ziemlich beeindruckend ist. Vor allem, wenn man in der Mitte der Manege steht.

Doch die rund 240 Schüler hatten nur eines im Kopf, wie Bianca Schiff betonte. Nämlich „drei Tage, 24 Stunden nur Zirkus, Zirkus, Zirkus!” Die Sportlehrerin leitet die Zirkus-AG „Pepperoni” des Hückelhovener Gymnasiums und ist die treibende Kraft hinter dem Festival, mit dem sich die Schulstadt Hückelhoven NRW-weit einen Namen gemacht hat.

Aus jeder Vorstellung wurden die besten Nummern für die Abschlussgala ausgewählt. Ausgewählt wurden sie von einer Jury, in der auch die Artisten der Casselly-Familie saßen. Und was sie zu sehen bekamen, war durchaus überzeugend. So zeigte sich Hausherr und Gastgeber Jonny Casselly zufrieden mit den Schülern. „Ich habe einige wirkliche Talente gesehen, die es im Zirkus weit bringen könnten”, betonte er.

Im so gut wie ausverkauften Zelt herrschte bei der Gala eine Stimmung, über die sich so mancher Profizirkus sicherlich freuen würde. Die Zuschauer klatschten, johlten und beteiligten sich in jeder nur möglichen Form am Geschehen in der Manege. Schließlich galt es ja, die eigenen Akrobaten und Artisten nach Leibeskräften zu unterstützen.

Für die Hückelhovener Gastgeber waren bei der Gala zwei Nummern am Start, die sich schon am Mittwoch qualifiziert hatten. Neben der 13-jährigen Vertikalseilakrobatin Saskia Klotz hatten es auch Christina Nowak, Pascal Ziemen, Jonas Wender und Anne Vondenberg mit einer gruseligen Zaubernummer in das Programm geschafft, das insgesamt 15 Nummer präsentierte.

Ziemlich selbstbewusst betonte Saskia vor dem Einmarsch der Artisten, dass sie sich „durchaus Chancen ausrechnet”. Und sie sollte Recht behalten. Am Ende kam sie in die Kategorie Sachpreise und erhielt für die AG eine Tasche, die prall gefüllt war mit hochwertigen Requisiten. Die vier Pepperoni-Zauberer haben sich einen Auftritt beim Festival des Artistikzentrums Köln erspielt. Preise bekamen alle 15 Teilnehmer der Abschlussgala.
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