Drei Tage lang Spektakel in der Wegberger City

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
Die Coverband Fun, fast schon
Die Coverband Fun, fast schon eine Kultband, sorgte auf dem Antoniusmarkt in Wegberg für eine tolle Stimmung rund um den Brunnen. Getoppt natürlich von dem Foto: Lenz

Wegberg. Drei Tage lang brummte es in der Wegberger Innenstadt beim gemeinsamen Stadtfest und Antoniusmarkt. Auch die St.-Antonius-Schützenbruderschaft mischte mit ihrem Schützenfest gehörig mit und lud ins Zelt ein.

Dass zusätzlich am Sonntag noch der Niederrheinische Radwandertag unter anderem an der Wegberger Mühle startete, rundete das abwechslungsreiche Wochenende in Wegberg ab.

Den Auftakt machte Bürgermeister Reinhold Pillich am Freitag mit einem gekonnten Fassanstich am Brunnen in der Fußgängerzone. Im Vertrauen auf seine mittlerweile erworbenen Fertigkeiten verzichtete der erste Bürger auf die Schürze und lag damit goldrichtig. Denn kein Tropfen hatte sich nach vollzogenem Anstich auf seine Kleidung verirrt, als er gemeinsam mit Schützenkönig Bernhard Stamms die ersten frischgezapften Biere verteilte.

Am Brunnen ging es dann auch mit den Show-Trompeten aus Nettetal und der Kultband Fun weiter. Höhepunkt war das Feuerwerk, das den Himmel über Wegberg weithin sichtbar glitzern ließ.

Am Samstag wechselten sich musizierende Schüler, japanische Trommler der Gruppe Wadaiko.Rosen.Strauch und die Gelderner Puppenbühne mit einem Programm ab, das keine Wünsche offen ließ.

Als Schmankerl gab es noch ein zusätzliches Konzert der Erkelenzer Band Beets n Berries, die zum Geburtstag eines Restaurants spielten und im offiziellen Programm der Stadt deshalb nicht erwähnt waren. Den Zuhörern wars egal.

Herrenlose Fahrräder

Auf gute Resonanz stieß nicht nur der Markt an sich, sondern auch die Fundsachenversteigerung, die rund 500 Schaulustige anlockte. Zufrieden zeigten sich Ulrich Lambertz und Manfred Vits vom Stadtmarketing, denn alle „herrenlosen” Fahrräder waren ersteigert worden. Ein Rundgang über den Markt, der sich bis zum Rathausplatz erstreckte, lohnte sich für die Besucher auf jeden Fall.

Das Angebot reichte von Dekorationen, Kunsthandwerk und Schmuck bis hin zu Lederwaren, Textilien oder Spielzeug.

An der großen Parade der Schützen zu Ehren des Schützenkönigs Bernhard Stamm und seiner Gattin Beate nahmen neben befreundeten Bruderschaften auch viele Wegberger Vereine aus dem Sport und Karneval sowie Heimatvereine, die Pfadfinder vom Haus St. Georg und vier Musikgruppen teil. Mit von der Partie war auch die neugegründete Gruppe der Schützenfrauen.

Nach dem Zug und der Parade auf der Beecker Straße luden die Schützen ins Zelt zur Party ein. Der Festabend wurde musikalisch von der Coverband Cest la vie gestaltet.

Am Sonntag gedachten die Schützen den Gefallenen der Weltkriege mit einem Festgottesdienst und einer Kranzniederlegung am Ehrenmal im Stadtpark. Traditionell endete das Schützenfest mit dem Vogelschuss, der diesmal im Festzelt stattfand.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert