Dörfliches Kleinod stark aufgewertet

Von: agsb
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Viel Lob für die Dorferneuerung: Die Bushaltestelle mit dem Schachfeld daneben ist ein Blickfang in Uetterath-Nygen. Foto: agsb

Heinsberg-Uetterath. Zahlreiche Ehrengäste aus Wirtschaft und Politik begrüßte am Samstagmorgen Heinsbergs Bürgermeister Josef Offergeld zur Einweihung der Dorferneuerungsanlage Uetterath. „Uetterath hat in Nygen einen attraktiven neuen Mittelpunkt erhalten. Mit dieser Maßnahme wird ein weiterer Mosaikstein in der Dorferneuerung gesetzt”, so der Bürgermeister.

„Vorher dominierte hier die Straße (Bereich Kapelle), die den Anwohnern wenig Aufenthaltsqualität bot. Besonders die schöne Kapelle, die von Frau Freches-Pergens sehr liebevoll gepflegt und betreut wird, kam aufgrund des fehlenden Vorplatzes nicht zur Geltung”, so der Bürgermeister weiter. Die Kapelle mit ihrem Vorplatz erstrahlt nun in neuem Glanz, eine Sitzgelegenheit lädt zum Verweilen ein.

Ziel der Planung war es, die Breite der Straße auf das notwendigste Maß zu reduzieren, die gewonnene Fläche wurde zum Aufenthaltsraum gestaltet. Auch die Bushaltestelle wurde zum Blickfang, ein Schachfeld lädt zum Spiel ein. „Hier konnte mit einfachen Mitteln ein barrierefreies Umfeld geschaffen werden”, sagte Offergeld. Das dörfliche Kleinod im Nygen mit Kapelle und markanter Kastanie ist stark aufgewertet worden, davon konnte sich viele überzeugen.

Der Bürgermeister zeigte sich erfreut, dass das noch vorhandene historische Ziegelpflaster in Uetterath als Vorlage der Bepflasterung der beiden Platzbereiche im Fischgrätenverband diente. „Die Kombination von Betonstein und Natursteinpflasterverbänden und -rinnen in den übrigen Bereichen ist sehr ansprechend und dorfgerecht ausgewählt worden”.

Im Zuge der Arbeiten wurden seitens der Stadt Heinsberg auch die Kanäle und die alten Einlaufbauwerke, die das Niederschlagswasser aus dem Feldflur aufnehmen, erneuert.

Die Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Uetterath hat der Stadt Heinsberg im Wege einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung im Oktober 2006 Mittel zur Unterhaltung der Wirtschaftswege im Flurbereinigungsgebiet sowie zur Dorferneuerungsmaßnahme zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten betrugen rund 360.000 Euro.

„An den Kosten der Umgestaltung, die wir heute einweihen, hat sich die Teilnehmergemeinschaft zur Hälfte beteiligt”, danke der Bürgermeister allen Beteiligten für deren großes Engagement. Hier ging ein besonderer Dank an den Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, Freiherrn von Scheibler. Dieser gab den Dank an die Stadt Heinsberg für die gelungene Neugestaltung zurück.

Ein besonderer Dank des Bürgermeisters ging an Ortsvorsteher Heinz Franken und den Stadtverordneten Peter Biermanns, die sich vehement für das Projekt ausgesprochen hatten. Ortsvorsteher Heinz Franken sprach von einem Tag der Freude. „Dass diese Baumaßnahme eine derart hohe Bedeutung hat und ihr ein solch hoher Stellenwert von der Architektenkammer NRW beigemessen wird, zeugt von einem wichtigen Mosaikstein in einer intakten Umwelt”. Er dankte den vielen Vätern des Erfolges und auch den Anwohner für ihr verständnisvolles Verhalten während der Baumaßnahmen.

Im Rahmen des Tages der Architektur an diesem Wochenende waren mehr als 500 Bauwerke, Quartiere, Gärten und Parks geöffnet.

Die Stadt Heinsberg beteiligte sich mit der Dorferneuerung Uetterath unter dem Aspekt der barrierefreien Gestaltung zum zweiten Male an dem Tag.
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