Dienst am Menschen statt unnötige Verwaltungshürden

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Besichtigung der Villa Viva: S
Besichtigung der Villa Viva: Stefan Lenzen (FDP), Pascal Kuijpers, Inhaber; Marcel Hafke (MdL); Markus Höninger, stellv. Ortsverbandsvorsitzender, und Marvin Höninger (FDP) (v.l.).

Waldfeucht-Haaren. Auf Einladung der JuLis und der FDP Waldfeucht besichtigte die liberale Delegation die Villa Viva in Haaren, eine Tagespflegeeinrichtung für 13 Gäste und eine betreute Wohnanlage für zehn Mieter.

Träger der Einrichtung sind die Pflegedienste Kuijpers mit 350 Angestellten, davon 30 Auszubildenden, jeweils drei stationäre Pflegeheime, Tagespflegeeinrichtungen, Anlagen für betreutes Wohnen und ein ambulanter Pflegedienst. Das Familienunternehmen stellt seit mehr als 40 Jahren Angebote für Senioren im Kreis Heinsberg zur Verfügung. Pascal Kuijpers, Inhaber, und Ralf Eiche, Geschäftsführer der Pflegedienste, empfingen die Liberalen zum Gespräch. Auf die Frage des JuLi-Spitzenkandidaten Marcel Hafke (MdL), wo der Schuh am meisten drücke, kamen die Teilnehmer der Gesprächsrunde zu drei Schwerpunkten, die dringend angepackt werden müssten.

„Gerade bei der Kostentransparenz sehen wir eine Notwendigkeit zum Handeln. Die meisten Bürger wissen nicht, welche Leistungen sie von der Pflegekasse in Anspruch nehmen können”, sagten Kuipers und Eiche. Hafke versprach, auf dieses Problem beim nächsten Gesprächstermin mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr eingehen zu wollen. Außerdem war der Abbau von unnötigen Verwaltungshürden eine zentrale Forderung. Der Dienst am Menschen komme durch zu viel Bürokratie oft zu kurz. Dabei solle der Mensch beim Pflegedienst im Mittelpunkt stehen.

Der letzte Schwerpunkt der Forderung lag auf dem Gläubigerschutz. Da Forderungsausfälle gerade beim Mittelstand oftmals häufig und hoch ausfallen können und damit sogar existenzbedrohend werden, wünschten die Pflegedienste sich als Leistungserbringer mehr Rechtssicherheit, da sie in vielen Fällen einfach machtlos seien, erklärte Eiche.
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