Hückelhoven - Die Vergangenheit darf sich nicht wiederholen

Die Vergangenheit darf sich nicht wiederholen

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Hückelhoven. Seit 1996 ist der 27. Januar als Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vom ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum bundesdeutschen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus festgesetzt worden.

Gruppen und Gemeinden haben bisher der Opfer an verschiedenen Tagen gedacht: Am 8. Mai als Tag der Befreiung, am 9. November als Gedenktag der Judenpogrome 1938 und am 20. Juli als Erinnerung an den Widerstand gegen NS-Regime.

Auch in Hückelhoven ist es inzwischen guter Brauch, mit dem 27. Januar die Erinnerung an die Opfer der NS-Gewaltherrschaft aufrecht zu erhalten, um damit eine Hilfe gegen das Vergessen zu geben und so dazu beizutragen, dass sich die Schrecken der Vergangenheit nicht wiederholen. Deshalb laden der Bürgermeister, Pax Christi, die Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinden Hückelhoven zu einer Gedenkveranstaltung am Dienstag, 27. Januar, 19 Uhr, im Atrium des Gymnasiums ein.

Das Thema lautet diesmal „Gestohlene und zerstörte Jugend”. Auch der Chor 77 wirkt mit. „Das Geheimnis der Erlösung ist die Erinnerung”, sagt ein jüdisches Sprichwort. Deshalb kann es auch nicht so etwas wie einen Schlussstrich unter die deutsche Vergangenheit geben, auch wenn es keine Kollektivschuld gibt, höchstens Kollektivscham, weil immer noch viele, zu viele, aus der Geschichte nichts gelernt haben. Der zunehmende Rechtsradikalismus in Deutschland ist ein trauriger Beweis dafür.

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