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Die Sportjugend verwirklicht internationale Idee

Von: disch
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Mit viel Applaus bedacht: Kinder der Katholischen Grundschule Birgelen lockerten die Feierstunde mit sportlichen Darbietungen auf.

Kreis Heinsberg. Viele Ehrengäste waren in die flaggengeschmückte Mensa der Katholischen Grundschule in Wassenberg-Birgelen gekommen. Das Jugend- und Nachwuchsorchester des Instrumentalvereins Karken spielte auf.

Kinder aus dem zweiten und vierten Schuljahr der Grundschule lockerten die Feierstunde mit sportlichen Darbietungen auf: Die Sparkassen-Stiftung für Völkerverständigung hat ihren mit 5000 Euro dotierten Preis „Begegnung 2008” an die Sportjugend des Kreissportbundes Heinsberg verliehen.

„Mit der Völkerverständigung haben wir uns ein anspruchsvolles Ziel gewählt”, sagte Lothar Salentin, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse und ihrer Stiftung, in seiner Begrüßungsansprache. „Völkerverständigung lässt sich nicht direkt, wie die Sportförderung zum Beispiel durch die Bezahlung eines Trainers, sondern nur in vielen kleinen Schritten erreichen.

Unzählige Begegnungen sind notwendig, um Vorurteile abzubauen, um Verständnis füreinander zu erzielen. Es braucht Geduld, braucht Durchhaltevermögen, um etwas zu bewirken.”

Wie wichtig dieses Anliegen jedoch sei, werde ihm immer wieder bewusst, wenn er im Fernsehen die Berichterstattung über Kriege und Krisen sehe. Salentin: „Ich glaube, es lohnt sich, an der Verständigung der Menschen verschiedener Nationen zu arbeiten. Es gilt vor allem, jungen Menschen durch unsere Initiativen und unsere finanziellen Mittel zu ermöglichen, mit Menschen anderer Länder zusammenzutreffen.”

Theo Clemens, der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, erklärte in der Laudatio, die Sportjugend erhalte den Preis in Anerkennung ihrer fast 20-jährigen internationalen Kontakte. „Dabei ist sie ständig bemüht und bereit, neue Verbindungen in ferne Länder herzustellen, und bezieht dabei auch Sportvereine aus dem Kreis Heinsberg ein.”

Sowohl die Kontinuität der Völkerverständigungsarbeit als auch die Bemühung, immer neue Wege im Rahmen der internationalen Idee zu beschreiten, hätten die Jury überzeugt. Das ehrenamtliche Engagement der Sportjugend sei vorbildlich.

Sie schaffe es immer wieder, vor allem Jugendliche und junge Erwachsene von der internationalen Idee zu begeistern. Clemens erwähnte Euro-Jugend-Treff, Euro-Jugend-Seminar und Euro-Kinder-Treff, aber auch den deutsch-russischen Auszubildenden-Austausch in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft. Die Partnerschaft mit der Stadt Arsamas in der Russischen Föderation hob er hervor. „Es sind besondere Leistungen, die von der Sportjugend erbracht werden”, so Clemens.

Das Engagement der Sportjugend wurde auch von Birgelens Grundschulleiter Heinz Pütz und von der stellvertretenden Vorsitzenden der Sportjugend NRW, Elke Struwe, gewürdigt.

Martin Hennebrüder nahm gemeinsam mit Christoph Kirstein den Preis in Form einer Urkunde und eines Schecks aus den Händen von Theo Clemens und Lothar Salentin entgegen und blickte dann gemeinsam mit Willi Engels auf die vielen internationalen Begegnungen zurück. Der Geldpreis soll - wie sie ankündigten - nun genutzt werden, um mit einer Schule und den Sportvereinen in der rumänischen Stadt Ineu ein neue Projekt zu verwirklichen. Jährlich sollen Jugendbegegnungen stattfinden.

Erste interessierte Vereine aus dem Kreis Heinsberg haben sich bereits bei der Sportjugend gemeldet. Kindern und Jugendlichen aus Rumänien soll die Reise nach Deutschland finanziert werden. Außerdem sollen Sportjugend-Mitarbeiter in Ineu zusätzliche Sportangebote etablieren. Johann Nicodin, Leiter der Sava-Brancovic-Schule in Ineu, war zur Feier nach Birgelen gekommen.

Willi Engels dankte beim Blick zurück und voraus allen Partnern, vor allem der Sparkassen-Stiftung, „ohne deren finanzielle Hilfe und Unterstützung all dies niemals möglich gewesen wäre”.
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