Erkelenz - Die neue Halle ist der Star

Die neue Halle ist der Star

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Geduldig harrten die Gäste in einer langen Schlange vor der neuen Halle aus, bis endlich jeder persönlich von Bürgermeister Peter Jansen begrüßt per Handschlag begrüßt wurde. Foto: Koenigs

Erkelenz. Hauptattraktion des Neujahrsempfangs der Stadt Erkelenz war zweifellos die „neue” Stadthalle. Böse Zungen hatten im Vorfeld Zweifel angemeldet, ob der Umbau rechtzeitig zum Empfang fertig würde.

Doch hielt Bürgermeister Peter Jansen Wort. Beim Neujahrsempfang 2008 in der Granterather Mehrzweckhalle hatte er versprochen, dass die Halle am Franziskanberplatz rechtzeitig fertig würde. Dafür hatten die Handwerker sich mächtig ins Zeug gelegt, noch am Freitag wurde bis in die späten Abendstunden gearbeitet.

Vor zwei Jahren hatte Jansen in der alten Halle mit der Haustechnik zu kämpfen gehabt und große Passagen seiner Neujahrsansprache ohne Mikrofon halten müssen. Dies wäre in der neuen Halle vielleicht nicht einmal schlimm gewesen, die ausgezeichnete Akustik zählt auf jeden Fall zu den vielen positiven Eigenschaften des neuen Baus. Dies stellte der Städtische Musikverein zu Beginn der Veranstaltung unter Beweis.

Viele Besucher nutzen den Empfang, die neue Stadthalle an alter Stelle zu besichtigen; noch vor dem Tag der offenen Tür, bei dem die Stadthalle offiziell übergeben wurde, obwohl noch einige Restarbeiten erledigt werden müssen.

In seiner Ansprache betonte Jansen, 2008 sei viel unternommen worden, um die Stadt „erheblich zukunftsfähig” zu machen. Trotzdem werde man sich nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern sich den neuen Aufgaben stellen. Auch im neuen Jahr werde die Stadt weiter in ihre Schulen investieren. Die Wirtschaftsförderung vor Ort im vergangenen Jahr würde für rund 900 neue Arbeitsplätze sorgen. Dieser Trend werde sich 2009 fortsetzen. Bei einigen Ansiedlungswilligen stehe die Stadt kurz vor einer Vertragsunterzeichnung.

„2009 wird sicherlich ein Jahr, „das uns fordern wird”, betonte Jansen. „Aber jede Krise oder jedes Problem bietet auch immer wieder Chancen, sich neu auszurichten.” Mit „Jammern und Klagen” sei nichts zu bewegen. Er appellierte daran, sich an der Generation ein Vorbild zu nehmen, die nach dem Krieg „einfach angepackt und die Probleme bewältigt” habe.
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