Kreis Heinsberg - Die Liberalen treten als selbstbewusste Partei an

Die Liberalen treten als selbstbewusste Partei an

Von: gs
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Gratulation bei der FDP-Versammlung in Geilenkirchen: Stefan Lenzen (l.) und David Stolz (r.) beglückwünschen Dr. Klaus Wagner, der als Landratskandidat der Liberalen aufgestellt wurde. Foto: Georg Schmitz

Kreis Heinsberg. Mit 21 Ja-Stimmen bei zwei Nein sowie zwei Enthaltungen, also mit einer Zustimmung von 84 Prozent, ist Dr. Klaus Wagner bei der Kreiswahlversammlung der FDP im Geilenkirchener Sportpark Loherhof zum Landratskandidaten der Liberalen gewählt worden.

 „Wir sind eine selbstbewusste Partei und wollen unsere Meinung von liberaler Politik vertreten“, sagte Wagner. aufgestellt wurden auch die 27 Direktkandidaten für die Kreistagswahl.

Zehn Schwerpunkte hat sich die FDP für ihre politische Arbeit gesetzt. Kreisvorsitzender Klaus Wagner und Kreistagsfraktionsvorsitzender Stefan Lenzen, der auf Platz eins der Reserveliste steht, stellten den Mitgliedern das zwölfseitige Kommunalwahlprogramm vor.

„Es ist bereits viel im Kreis getan worden, aber es muss mehr geschehen“, meldete sich Wagner zum Punkt „Infrastruktur“ zu Wort. Die FDP setze mit Blick auf Straßen und Öffentlichen Personennahverkehr auf Ausbau beziehungsweise Optimierung. Beim Thema „Kommunale und soziale Marktwirtschaft“ wolle die Partei eine liberale Komponente einbringen. „Wir möchten die Wirtschaftsförderung stärken, aber die Kommunen entlasten“, so Lenzen. Ein Vorschlag sei die Zusammenlegung von Wirtschaftsförderungsgesellschaft und Heinsberger ­Tourist-Service.

Beim Punkt „Bildung statt politischer Einfalt“ nannte Lenzen unter anderem die „Inklusion“ als wichtigen Baustein. „Das geht nur mit Förderschulen“, so der Fraktionsvorsitzende. Mit dem Thema „Kultur und Vereine beschäftigte sich Wagner. „Wir sind für effektives und professionelles Kulturmanagement.“ Ein wichtiger Punkt sei dabei die Bereitstellung von intakten Freizeit-, Spiel- und Sporteinrichtungen. Es sei aber auch eine Tatsache, dass man nicht mehr das Füllhorn ausschütten könne. Ein Schwerpunkt steht auch für „Bürgerbeteiligung an kommunalen Entscheidungen“.

Die Gestaltung gemeindlicher Entwicklung solle nicht allein den gewählten Vertretern und der Verwaltung überlassen werden. Die FDP setze sich für mehr Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen ein. „Wir stehen dafür, dass wir Ökologie und Ökonomie miteinander in Einklang bringen wollen“, sprach Wagner den Bereich „Landschaftsentwicklung, Landwirtschaft und Landschaftsschutz“ an. Es müsse aber weiterhin möglich sein, Gewerbe- und Baugebiete auszuweisen – unter Beachtung aller Umweltkriterien. Ein Punkt behandelt „Energie und Klimaschutz“.

Da sprach sich Wagner für eine effizientere und Natur verträglichere Nutzung von Rohstoffen und Energieträgern sowie Boden, Wasser, und Luft aus, denn „die Energiewende findet auch bei uns im Kreis statt“. Beim Thema „Soziale Verantwortung“ wollen die Liberalen Privatengagement mehr unterstützen und nicht alles reglementieren. Mit Blick auf die Kommunalfinanzen bleiben Effizienz und Wirtschaftlichkeit für die FDP weiterhin wichtige Grundprinzipien der Haushaltsführung des Kreises. Unter dem Schwerpunkt „Unser Kreis Heinsberg – in der Mitte Europas“ betont die FDP die Bedeutung des Kreises aus kultureller und wirtschaftlicher Sicht umrissen.

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