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Die Imkerei boomt auch im Rheinland

Von: bast
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Kreis Heinsberg. Das Plakat mit der Feststellung „Ohne Bienen keine Ernte” machte deutlich, welche Veranstaltung in den Tagungsräumen von Müller-Platz in Erkelenz stattfand.

Und die Kennzeichen der Kraftfahrzeuge zeigten, dass Imkerinnen und Imker aus den Regionen Köln, Düsseldorf, Koblenz und Trier zur Vertreterversammlung vom Imkerverband Rheinland angereist waren, die in diesem Jahr der Kreisverband Heinsberg unter der Verantwortung von Peter Wehner aus Holtum und seiner Mitstreiterinnen organisiert wurde.

Beeindruckende Zahlen kann der Imkerverband Rheinland vorweisen. Im 23880 Quadratkilometer großen Verbandsgebiet gibt es 34 Kreisverbände mit 5742 Mitgliedern in 246 Imker- und Bienenzuchtvereinen. Die bevölkerten Landschaftsräume gehen vom Niederrhein, der Köln-Aachener Bucht und den Mittelrheingraben über das Moseltal, die Mittelgebirgslandschaften des Rheinischen Schiefergebirges und das Bergischen Land bis zur Eifel, dem Hunsrück und Teilen des Westerwaldes.

Vorsitzender Udo Schmelz aus Duisburg konnte in seinem Bericht stolz verkünden, dass die Imkerei boome und auch die angebotenen Seminare gut besucht würden. Die Mitgliederzahl sei im vergangenen Jahr gestiegen, nur die Anzahl der Bienenvölker habe sich verringert.

Für das Jahr 2011 gilt es nach dem Wunsch des Vorstandes, durch Seminare vor Ort neue Mitglieder zu gewinnen, die Anzahl der Bienenvölker zu erhöhen und Honige für die Prämierung einzureichen, die alle Kriterien des Prüfbogens erfüllen, um Medaillen zu erreichen.

Der Vorsitzende zeichnete den Kölner Imkerverein von 1882, Apidea Melifica aus Düsseldorf, den Imkerverein Grevenbroich und Umgebung, den Imkerverein Asbach, den Bienenzuchtverein Becken und den Imkerverein Essen-Werden-Heidhausen für die besonders erfolgreiche Jungimkergewinnung aus. Und er ehrte Manfred Vogel mit der Carl-Schneider-Medaille für seine Verdienste um das Bieneninstitut in Mayen sowie Rolf Schmidt, den zweiten Vorsitzenden vom Imkerverband Rheinland, für langjährige Vorstandsarbeit mit der höchsten Auszeichnung des Deutschen Imker-Bundes, einem holzgeschnitzten Zeidler. Zeidler waren im Mittelalter Sammler des Honigs wilder oder halbwilder Bienenvölker.

Zwei Vorstandsmitglieder stellten sich bei dieser Vertreterversammlung nicht mehr zur Wiederwahl. Für den scheidenden zweiten Vorsitzenden Rolf Schmidt übernahm Walter Schmal aus Gummersbach das Amt. Anstelle des bisherigen zweiten Schatzmeisters Manfred Vogel kümmert sich Dirk Franciszak aus St. Augustin mit um Kassengeschäfte. Der turnusmäßig zu wählende erste Schriftführer Jörg Zerfaß aus Kirn erhielt - wie auch die anderen Gewählten - das einstimmige Votum. Derzweite Schriftführer, Eckehard Uhlenbruck aus Hünxe, wird zusätzlich auch noch Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Auch der Haushaltsvoranschlag für das laufende Jahr wurde abgesegnet.

Auf Beschluss der Versammlung wird die nächste Vertreterversammlung im März 2012 in Kottenheim in der Nähe von Mayen stattfinden.
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