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„Die Heinselmänner” wollen Fiona helfen

Von: koe
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„Die Heinselmänner” machen Hilfe möglich: Einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro überreichten Landrat Stephan Pusch (r.) und Andreas Schneider (2.v.r.), Geschäftsführer von NetAachen, den Eltern der kleinen Fiona Küppers in Kleingladbach für eine Delfintherapie. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Es war das erste Hilfsprojekt des Vereins „Die Heinselmänner”, das im Hückelhovener Stadtteil Kleingladbach jetzt für viel Freude sorgte. Dort lebt die kleine Fiona Küppers mit ihren Eltern Iris Küppers und Lars Pierich.

Fiona ist krank und hat schon einen langen Leidensweg hinter sich. Jetzt soll eine Delfintherapie helfen. Dafür fehlt das Geld, was die „Heinselmänner” auf den Plan rief.

Mitarbeiter von NetAachen hatten im vergangenen Jahr den Verein ins Leben gerufen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, unverschuldet in Not geratene Menschen im Kreis Heinsberg zu unterstützen. Landrat Stephan Pusch übernahm den Vereinsvorsitz. NetAachen stellte dem Verein als Startkapital von 10.000 Euro zur Verfügung. Damit der Fördertopf nicht leer wird, fließen für jeden Neukunden von NetAachen im Kreis Heinsberg zehn Euro in die Vereinskasse. Zum Jahresende erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister. So konnte der Verein nun ganz offiziell seine Arbeit aufnehmen.

In Kleingladbach startete mit einer Spendenübergabe das erste Hilfsprojekt, in dessen Mittelpunkt die kleine Fiona Küppers steht. Sie wurde am 21. Juni 2007 geboren. Acht Tage nach ihrer Geburt bekam Fiona plötzlich Krampfanfälle. Es folgte eine Hiobsbotschaft auf die andere: Löcher in ihrem Herzen wurden festgestellt, dann Epilepsie und vergrößerte Hirnwasserräume sowie durch einen genetischen Defekt verursachte weitere Krankheiten. Viele Krankenhausaufenthalte und Operationen begleiteten folgten. Inzwischen macht Fiona - von Rückschlägen immer wieder unterbrochen - langsam kleine Fortschritte. Nun soll ihr durch eine Delfintherapie geholfen werden.

Dafür überreichte Landrat Stephan Pusch im Beisein von Andreas Schneider, dem Geschäftsführer von NetAachen, und weiterer Vereinsmitglieder einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro. Von dritter Seite war die Anfrage um Hilfe an den Verein gerichtet worden. Pusch sprach bei der Übergabe des Schecks an die Eltern von einem schönen Moment. Der kleinen Fiona diese Geldspende zukommen zu lassen, basiere auf einen einstimmigen Beschluss des Vorstands der „Heinselmänner”.

Der Landrat ging auf das große Engagement und den Leidensweg der Eltern ein und sprach von einer schwierigen Situation für die Familie, die viel mitgemacht habe. Den Eltern Ines Küppers und Lars Pierich merkte man bei der Scheckübergabe die Freude über so viel Hilfeleistung an. Sie wollen im Juni nach Curaao fliegen, um die Delfintherapie ihrer Tochter zu begleiten. Die guten Erfahrungen anderer Eltern mit der Therapie machen ihnen Hoffnung. Es wird in erster Linie darum gehen, die Kopfhaltung von Fiona zu stärken. Vielleicht kann sie dann alleine sitzen. Jetzt muss ein Spezialstuhl noch Hilfestellungen leisten.

Andreas Schneider hatte sich hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen. Er brachte der kleinen Fiona einen großen Delfin als Stofftier mit. „Ich hoffe sehr, dass Fiona die Delfintherapie hilft, und freue mich, dass wir an dieser Stelle unterstützen können”, so der Geschäftsführer von NetAachen. „Wir möchten mit dem Verein hier vor Ort schnell und unbürokratisch Hilfe leisten, wo diese gebraucht wird”, ergänzte er. „Es gehört zu unserer Unternehmensphilosophie, dass wir einen Teil des von uns erwirtschafteten Gewinns zurück in die Region fließen lassen.”
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