Kreis Heinsberg - Die Grünen begrüßen gemeinsamen Schulentwicklungsplan

Die Grünen begrüßen gemeinsamen Schulentwicklungsplan

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Kreis Heinsberg. Die Grünen fordern, die kreisweite Schulentwicklungsplanung nun konsequent umzusetzen.

Dr. Ruth Seidl, Landtagsabgeordnete der Grünen aus Wassenberg, und Maria Meurer, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, begrüßten in einer Presseerklärung, dass es in einer landesweit einmaligen Initiative gelungen sei, für alle Städte und Gemeinden im Kreis Heinsberg einen gemeinsamen Schulentwicklungsplan vorzulegen.

Festzuhalten bleibe, dass es demnächst im Kreis mehr Gesamtschulen geben müsse, dass Kooperationen zwischen den Schulen stattfinden müssten und dass mit einem Rückbau von Haupt- und Realschulen zu rechnen sei, so Seidl.

Dass alle Dächer gebaut zu sein scheinen, bedeute, dass die Einrichtung neuer Schulen die Kommunen nicht durch Neubaukosten finanziell belasten werde. Vielmehr dränge sich eine Umgestaltung der Schullandschaft ohne kirchturmspolitische Scheuklappen auf. Seidl: „Es ist zu hoffen, dass nun ein Konzept entwickelt und konsequent umgesetzt wird.” Meurer: „Wir haben 2007 den Landrat sehr gelobt, dass er die alte grüne Forderung nach der kreisweiten Schulentwicklungsplanung aufgriff und durchsetzte. Deshalb unterstützen wir ihn weiter sehr, denn Kreis und die Kommunen stehen mit dem Gutachten ja erst am Anfang. Es kommt sehr darauf, die nötigen Veränderungen unideologisch und sachorientiert anzugehen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass der Kreis den weiteren Prozess als Moderator begleitet und die Kommunen nicht allein lässt.” Im hochsensiblen Schulbereich könne der Kreis seine Ausgleichsfunktion zwischen den Kommunen besonders wirksam entfalten - zum Wohl der Kinder und Jugendlichen.

„Wir wollen ohne Rücksicht auf ortspolitische Befindlichkeiten zusehen, dass wir für die Kinder im Kreis optimale Bedingungen schaffen.” Dies könne zum Beispiel bedeuten, dass sich auch Erkelenzer Grüne etwa in der Frage einer weiteren Gesamtschule für den Standort Hückelhoven aussprechen würden, so Maria Meurer, die auch Sprecherin des Ortsverbandes der Grünen in Erkelenz ist. Auch im Westen des Kreises sehen die Grünen sowohl dringenden Handlungsbedarf als auch gute Chancen, in Kooperation aller Schulträger vernünftige Lösungen zu finden, etwa mit einer weiteren Gesamtschule in Gangelt.
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