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Die Fleischer sagen: „Regional ist optimal“

Von: defi
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Bruno Zahren (r.), Obermeister der Fleischer-Innung, überreichte Fleischermeister Helmut Vossen (l.) aus dem Selfkant bei der Innungsversammlung die Ehrenurkunde zum silbernen Meisterjubiläum. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Getreu dem Motto „Regional ist optimal“, so Rechtsanwalt Dirk Haerten, Geschäftsführer des Fleischerverbandes Nordrhein-Westfalen, arbeite der NRW-Verband derzeit an einem Konzept, das dem Verbraucher die Vorteile des regionalen Fleischerhandwerks vor dem Hintergrund der Lebensmittelskandale deutlich machen solle. Haerten referierte bei der Innungsversammlung der Fleischer-Innung Heinsberg in der Festhalle Oberbruch zum Thema „Situation des Fleischerhandwerks“ und fand dabei deutliche Worte auch in Richtung der Politik.

Dirk Haerten sagte: „Die Situation ist angespannt, aber ich gehe davon aus, dass das Fleischerhandwerk aus den Skandalen gestärkt hervorgehen wird. Wir müssen darauf hinarbeiten, dass ein Umdenken einsetzt, weg von einer anonymen Liefersituation hin zu regionaler Produktion.“

Wenn Fleisch über Tausende Kilometer verschickt werde, erleichtere dies Manipulationen. Haerten verwehrte sich gegen den „Internetpranger“, mit dem NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel Hygienesünder im Netz öffentlich bloß stellen wolle. Es gebe, so der Geschäftsführer des Fleischerverbandes Nordrhein-Westfalen, ausreichend Vollzugsinstrumente, um Hygieneverstöße zu ahnden. Da brauche es keine Internetveröffentlichungen.

Bruno Zahren, Obermeister der Fleischer-Innung Heinsberg, freute sich über den überaus guten Zuspruch, den die Hygienebelehrung für das Verkaufspersonal mit dem Referenten Wolfgang Biehl aus Heinsberg von der Firma HCC Hygiene Concept, die vor der Innungsversammlung in der Oberbrucher Festhalle angeboten worden war, erfahren hatte.

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