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Die Bücherei ist eine Institution

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:

Hückelhoven. Die Stadtbücherei am Gymnasium hat sich mit ihrem vielseitigen Bildungs- und Informationsangebot etabliert. Dies berichtete Sabine Sierpinski vor dem Ausschuss für Kultur, Sport und Städtepartnerschaft. In ihrem Jahresbericht 2009 zog Leiterin der Bibliothek ein positives Resümee.

Die Stadtbücherei arbeitet bei ihren Angeboten eng mit den Institutionen in der Stadt zusammen: „So wurden für die Kindergärten und Bildungseinrichtungen insgesamt 48 spezielle Medienboxen zusammengestellt und verliehen. Die Boxen enthielten insgesamt 1650 Medieneinheiten”. Hinter diesem Namen verbirgt sich das gesamte vielseitige Angebot der Bücherei, das von Broschüren und Büchern auch bis zu CDs und anderen abspielbaren Medien reicht, darunter auch die gute alte Märchenkassette. „Insgesamt verfügt die Stadtbücherei über 28012 solcher Medieneinheiten”, 2008 waren es 27495.

Auch bei den Besucher- und Benutzerzahlen konnten ebenso Steigerungen verzeichnet werden wie bei den Entleihungen. 66436 Medieneinheiten gingen im vorigen Jahr über den Tresen.

Ein besonderes Angebot der Stadtbücherei ist das Lernzentrum, das Sierpinski als „Gemeinschaftsprojekt mit dem Gymnasium und dessen Förderverein” bezeichnete. Im März vorigen Jahres wurde es eröffnet und werde seitdem nicht nur von Schülern als Anlaufstelle wahrgenommen. Für den PC-Raum stellte das Gymnasium einen seiner Räume zur Verfügung. Dieser werde heute auch von vielen älteren Mitbürgern genutzt, die dort das Internet nutzten.

Auch sonst ist in der Stadtbücherei viel los. Im vorigen Bahr wurden bei insgesamt 40 Terminen fast 400 Besucher gezählt. Es gab zehn Ausstellungen, eine Dichterlesung mit dem türkischen Autor Behic Ak und den Besuch eines Weimarer Theaters zu Schillers 250. Geburtstag. Mit dem Angebot soll die gesamte Bevölkerung angesprochen werden. Deshalb habe man einen deutsch- und türkischsprachigen Flyer herausgegeben, der an alle Haushalte verteilt wird. Die Öffentlichkeitsarbeit, wie zum Beispiel die Teilnahme am Cityfest mit einem Info-Stand mache sich in steigenden Anmeldezahlen bemerkbar.

Säumige Terminsündern werden zukünftig entschieden konsequenter zur Kasse gebeten. Der Ausschluss beschloss einstimmig die Neufassung der Satzung über die Benutzung und die Gebühren. Das Ausleihen bleibt weiterhin kostenlos. Die Säumnisgebühren betragen aber zukünftig zwei Euro pro Medium in der ersten Woche und steigen ab der zweiten Woche auf 3,50 Euro.
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