Kreis Heinsberg - Deutscher Gewerkschaftsbund gegen die Rente mit 67

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Deutscher Gewerkschaftsbund gegen die Rente mit 67

Von: g.s.
Letzte Aktualisierung:

Kreis Heinsberg. Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sowie der IG Metall, der IGBCE, der Gewerkschaft der Polizei und von Verdi haben in Geilenkirchen interessierten Bürgern für Gespräche über aktuelle Themen zur Verfügung gestanden.

„Aufgrund ihrer körperlichen Verfassung wird die Rente mit 67 von vielen Menschen nicht erreicht”, sprach DGB-Kreisvorsitzender Willi Klaßen ein den Menschen unter den Nägeln brennendes Thema an. Der Bauarbeiter oder die Putzfrau seien beispielsweise im Arbeitsleben derart belastet, dass an Rente mit 67 gar nicht zu denken sei. „Unsere Gewerkschaften sind gegen die Rente mit 67, damit die Menschen noch ein wenig von ihrem Lebensabend genießen können”, so Klaßen. „Nicht alles, was beschlossen ist, ist heilig.”

Einen breiten Diskussionsraum nahm am Informationsstand das Thema Altersarmut ein. „Wir fordern einen Mindestlohn von 8,50Euro”, machten die Gewerkschaftler klar. In einem Land wie Deutschland, dass einen wirtschaftlichen Aufschwung erfahre, dürfe es nicht sein, dass Menschen, die ihre Arbeit leisten würden, von ihrem Lohn und später von ihrer Rente nicht leben könnten.

Auch das Thema Kopfpauschale kam zur Sprache. Klaßen sagte: „Das Solidaritätsprinzip im Gesundheitswesen muss beibehalten werden. Arbeitgeber werden einfach aus ihrer Pflicht genommen - das darf nicht sein.” Alle Menschen sollten ins Gesundheitssystem einzahlen, damit dieses weiterhin finanzierbar bleibe.

Willi Klaßen und seine Mitstreiter griffen auch das Thema Leiharbeit auf. Hintergrund für die Leiharbeit sei es gewesen, Spitzen im Arbeitsbetrieb abzubauen. Aber: „Ein Leiharbeiter erhält heute für die gleiche Arbeit im Betrieb weniger Geld.” Die Forderung der Gewerkschaftler: „Für gleiche Arbeit muss gleicher Lohn gezahlt werden.”
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