Der Weg zur „grünen Heizung” ist geebnet

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Das Kreishaus wird künftig mit regenerativer Energie beheizt: Das Bild zeigt die Vertragspartner am Kreishaus (mit dem Awo-Gebäude im Hintergrund), an der Stelle, wo die Nahwärmeleitung ins Kreishaus verlaufen wird.

Kreis Heinsberg. Mit Beginn der kommenden Heizperiode wird das Kreishaus in Heinsberg an der Valkenburger Straße zum überwiegenden Teil mit Heizenergie aus regenerativen Energiequellen versorgt.

Den Weg dazu ebnet ein Wärmelieferungsvertrag, den die Florack Energie GmbH und der Kreis Heinsberg jetzt unterzeichnet haben.

Mitunterzeichner ist die Cofely Deutschland GmbH mit Sitz in Köln, die mit der Florack Energie GmbH im Bereich der Wärmeversorgung zusammenarbeitet. Zur Unterzeichnung trafen sich Vertreter der beteiligten Firmen mit Rainer Florack an der Spitze sowie Landrat Stephan Pusch mit seinen am Projekt beteiligten Mitarbeitern im Kreishaus.

Zeichen guter Nachbarschaft

Zugegen war auch der Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt im Kreis Heinsberg, Andreas Wagner, erfolgt doch mit der Umstellung der Beheizung des Kreishauses eine entsprechende Neuregelung im AWO-Gebäudekomplex an der Siemensstraße. Landrat Pusch und Geschäftsführer Wagner werteten dies als Zeichen guter Nachbarschaft, zumal erst die Entscheidung, an einer gemeinsamen Lösung der Heizungsfrage zu arbeiten, den Weg ermöglichte, der nunmehr beschritten wird.

Biogasanlage

Hintergrund ist der Bau einer Biogasanlage durch die Florack Energie GmbH im Heinsberger Stadtgebiet. Das dort gewonnene Biogas wird per Leitung zu einem ebenfalls von der Firma Florack Energie GmbH betriebenen Blockheizkraftwerk geführt, das auf dem Gelände der Arbeiterwohlfahrt an der Siemensstraße entstehen wird.

Dieses Kraftwerk sowie eine Holzpellet-Heizanlage werden Wärme erzeugen. Mit dieser Wärme wird direkt der Gebäudekomplex der Arbeiterwohlfahrt an der Siemensstraße versorgt sowie über eine Nahwärmeleitung das Kreishaus.

„Wir erfüllen damit die Vorgabe des Kreistages, das Kreishaus möglichst mit regenerativer Energie zu beheizen”, sagte Landrat Stephan Pusch anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Die Anlage ist für beide Gebäude ausreichend groß dimensioniert. Um bei außergewöhnlicher winterlicher Kälte gegebenenfalls die Spitzenlast abdecken zu können, ist eine Zuspeisung mit Erdgas möglich. „Wir freuen uns auf unsere neue grüne Heizung”, sagte der Landrat und auch Rainer Florack ist stolz auf das wegweisende Projekt.

Inbetriebnahme im Herbst

Die Inbetriebnahme soll im Herbst 2011 erfolgen. Einhergehend mit der energetischen Sanierung des Kreishauses wird die neue Heizungsanlage dazu beitragen, dass die Kreisverwaltung Heinsberg in Sachen Umweltfreundlichkeit und Effizienz beim Heizen Maßstäbe setzt.
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