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Der „Nordsee” dient künftig dem Artenschutz

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lago laprello
Der Nordsee des Laprell-Geländes wird nun wesentlich weniger intensiv entwickelt als geplant. Foto: Jennes

Heinsberg. Geplant war es eigentlich anders für den zweiten Bauabschnitt auf dem Laprell-Gelände. Der Masterplan im Rahmen der EuRegionale 2008 für den Bereich des Nordsees sah eine naturbetonte Nutzung vor.

Auf der Inselfläche zwischen Nord- und Südsee sollten dennoch künftig Freizeit-Events, Konzerte oder ähnliche Veranstaltungen stattfinden. Doch daraus wird nun nichts, denn ein landschaftspflegerisches Gutachten stellte ein außergewöhnlich gutes Potenzial für die Entwicklung des Natur- und Artenschutzes fest (wie berichtet).

291.000 Euro, die zu 70 Prozent gefördert werden, sollten Grund und Boden kosten, hatte Dezernent Hans-Walter Schönleber erläutert. Doch die SPD fragte sich, warum die Stadt den Nordsee überhaupt noch kaufen wolle, da doch der jetzige Eigentümer ebenso den neuen Auflagen des Naturschutzes unterliegen würde. Sie stimmte dem Kauf nicht zu.

Hans-Josef Marx,UB UWG, sprach gar von einer „Farce”. „Wie will ich dem Mann auf der Straße klar machen, dass wir 291000 Euro für drei Kanzeln ausgeben”, spielte er auf die Beobachtungseinrichtungen an, die am Nord-, Ost- und Südufer eingerichtet werden sollen.

Erst durch die Bemerkung von FDP-Fraktionschef Erwin Hausmann, dass seiner Partei der Kaufpreis zwar eigentlich zu hoch sei, aber man aus bautechnischen Gesichtspunkten zur Fertigstellung des Gesamtprojekts Lago Laprello ja wohl nicht umhin komme, den Nordsee zu erwerben, endete die Diskussion recht schnell.

Denn auch Bürgermeister Wolfgang Dieder bestätigte, dass der Kauf zur verkehrstechnischen Umplanung der Fritz-Bauer-Straße im Bereich der Einmündung zum Dammweg unabdingbar sei.
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