Der Neubau gibt der Klinik ein anderes Gesicht

Von: kl
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Alt und neu werden verknüpft durch moderne Architektur. Das Erkelenzer Hermann-Josef-Krankenhaus verändert sein Gesicht. Davon kann sich jeder am 22. März überzeugen.

Erkelenz. Das Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz an der Goswinstraße kann gewiss nicht über eine fehlende Akzeptanz in der Bevölkerung klagen. Die Belegungszahlen sind überdurchschnittlich.

Am Sonntag, 22.März, wird das Haus sicherlich restlos aus den Nähten platzen. Es zeigt sich bei einem Tag der offenen Tür in seiner ganzen Größe und in seinem neuen Glanz. Die Besucher können hautnah und in aller Ausführlichkeit miterleben, was es mit dem Hermann-Josef-Krankenhaus, dem größten Krankenhaus im Kreis Heinsberg, auf sich hat.

Rund 22 Millionen Euro wurden in den letzten Jahren verbaut. Über 50 Prozent der jetzigen Gebäude sind neu entstanden. Erst aus der Luft zeigt sich das tatsächliche Verhältnis zwischen dem Altbestand und dem neuen, modernen Gebäudetrakt. Nun kann - vorläufig - ein Schlussstrich unter die Bauaktivität gezogen werden.

Die gewaltige Summe von 22 Millionen Euro für die Baumaßnahmen wurde zum geringsten Teil von der Hermann-Josef-Stiftung als Betreiberin des Krankenhauses geschultert. Den weitaus größten Brocken übernahm RWE Power, hinzu kam ein Landeszuschuss von rund 2,5 Millionen Euro, so dass unter Strich knappe zwei Millionen Euro für die Stiftung übrig blieben.

Das Engagement von RWE Power ist zwangsläufig. Da das Immerather Krankenhaus als Außenstelle des Erkelenzer Krankenhauses wegen des fortschreitenden Braunkohletagebaus Garzweiler II umgesiedelt werden muss, wurde der gewaltige finanzielle Anteil fällig. Am neuen Ort in der Innenstadt entstanden die Immerather Stationen: die Geriatrie, die Urologie und die Belegstation der Augenärzte.

Alle diese neuen Stationen sind beim Tag der offenen Tür ebenso zugänglich wie der rundum sanierte Altbau. Die neuen Stationen im Krankenhaus, das nunmehr 334 Betten auf dem Gelände zwischen Goswinstraße, Tenholter Straße und Schneller vereint, sind noch nicht in Betrieb. Erst in den letzten beiden Werktagen des März findet die Umsiedlung von Immerath in die Kernstadt statt.

Die fast schon gewohnte Bautätigkeit am Hermann-Josef-Krankenhaus wird nur für eine kurze Zeit unterbrochen. Weitere Neubauten sind geplant. So soll es nicht nur eine Aufstockung des Facharztzentrums an der Tenholter Straße geben, sondern auch ein Aufstockung des Bettentraktes um zwei Stockwerke. Hier wartet das Krankenhaus noch auf eine Zustimmung aus dem Gesundheitsministerium. Es muss darüber entscheiden, ob das Hermann-Josef-Krankenhaus weitere 34 Betten für die Innere Abteilung erhält.
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