Kreis Heinsberg - Der Nachwuchs erkennt auch seltene Fischarten in der Rur sofort

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Der Nachwuchs erkennt auch seltene Fischarten in der Rur sofort

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Viel Spaß hatte der Nachwuchs beim Jugendtag des Bezirks Rurtal. Aber es gab nicht nur Spaß, sondern auch viele Informationen.

Kreis Heinsberg. Im westlichsten Teil des Rheinischen Fischereiverband von 1880, im Kreis Heinsberg, liegt der Bezirk Rurtal. Für die Jugendlichen in diesem Bezirk fand auch in diesem Jahr, erstmals unter neuer Leitung, ein Jugendtag statt. Fließwasserfischen und Castingsportturnier, naturkundliches Wissen und eine Elektrobefischung standen auf dem Tagesprogramm. Bereits früh am Morgen begrüßte der Bezirksvorsitzende Helmut Jäckels die Kinder, Eltern und Jugendleiter.

Er freute sich, dass die engagierten Jugendwarte Bernd Sieben und Christian Moj die Bezirksjugend in den Vereinen unterstützen. An alte Traditionen anknüpfend, aber auch mit neuen innovativen Ideen, organisierten sie das Jugendtreffen.

Auf dem Tagesprogramm stand neben dem gemeinsamen Fischen auch ein großes Castingsportturnier. Unterstützt bei der Durchführung des Turniers wurden die Jugendwarte durch die Betreuer Theo Mergelsberg, Jürgen Töws und Peter Nickels.

Beim Castingsport gibt es insgesamt neun Einzeldisziplinen, bei denen es auf Wurfgeschick und Zielgenauigkeit ankommt. Aus Zeit- und organisatorischen Gründen wurde die Disziplin Präzision geworfen. Dazu wurde mit einer speziellen Sportrute, bestückt mit einer kleinen Stationärrolle und einem 7,5 Gramm schweren Kunststoffgewicht, aus verschiedenen Entfernungen auf eine Zielscheibe, dem Arenbergtuch, geworfen.

Diese Würfe wurden in verschiedenen Schwierigkeitsgraden ausgeführt. Vorgeschrieben war der Pendelwurf, ein rechter und ein linker Seitenwurf, ein Überkopfwurf und ein beliebig auszuführender Wurf. Kaum einer der jungen Nachwuchsangler hatte Probleme, das 7,5 Gramm schwere Gewicht zielgenau zu platzieren.

Kein Turnier mit knurrendem Magen! Das wusste auch Bernd Sieben. Deshalb bereitete er den Kindern und Betreuern ein ausgiebiges Anglerfrühstück.Im nächsten Programmpunkt des Tages konnten die Kids zeigen, was sie über Natur und Umwelt in ihren Jugendgruppen gelernt hatten.

Auf vorbereiteten, illustrierten Fragebogen galt es die richtigen Antworten anzukreuzen. Welche Molcharten leben in unseren Gewässern? Handelt es sich bei dem abgebildeten Fisch um eine Schmerle oder um einen Gründling? Oder ist es doch ein Schlammpeitzger?

Zu vielen Themen aus Natur und Umwelt galt es Fischarten, Amphibien, Insekten, Pflanzen und Vögel zu identifizieren und zu bestimmen. Oftmals mussten die Kids ganz genau hinschauen.

Einer der Höhepunkte des Tages war die Teilnahme an einer Elektrokontrollbefischung im Rahmen des Lachsprogramms. Unter Leitung von Heinz Josef Jochims wurde die Rur von den erfahrenen E-Fischern Peter Richter, Jürgen Kluwe und Jan Jeuken mit dem Boot befischt.

Diese Befischung wurde von den Bezirksjugendwarten gerne in das Tagesprogramm aufgenommen, damit die Kinder einen Überblick über die Artenvielfalt in der Rur bekamen. So kam es auch, dass die von den E-Fischern zur Klassifizierung zwischengehälterten Fische ausgiebig von den Kids begutachtet wurden.

Die erfahrenen E-Fischer staunten über das Wissen der Kinder. Barsch, Rotauge und Aal wurden von allen erkannt. Aber auch schwieriger zu bestimmende Arten wie der Wildkarpfen oder die Nase wussten einige Kids mit Sicherheit zu bestimmen.

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