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Der Lago Laprello soll Treffpunkt für Jung und Alt werden

Von: Anne Jülicher
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Die Enten und Gänse am Ufer des Lago Laprello fühlen sich wohl - trotz der Kälte. Foto: Anne Jülicher

Heinsberg. Selbst die Kälte schreckt einige Spaziergänger nicht davor zurück, eine Runde um den Lago Laprello zu gehen. Der See ist von einer dünnen Eissicht bedeckt, auf dem sich ein Teil der Enten und Gänse tummelt.

Auch wenn an Baden und Motorsportbetrieb nicht zu denken ist, kann man derzeit im Winter seine Zeit dort genießen. Spaziergänger finden einen angenehmen Wanderweg und die zahlreichen Grasflächen, insbesondere der kleine Hügel am westlichen Seeufer, werden demnächst in den ersten Frühlingstagen Erholungssuchende zu einem Sonnenbad einladen.

Bei der Stadt Heinsberg werden die ersten Vorbereitungen bereits getroffen. „Der Hügel ist von dem abgetragenen Material der Kiesstrände aufgeschüttet worden”, sagt André van Vliet von der Stadt Heinsberg. Er ist Leiter des Projektes Industrielle Folgelandschaften der EuRegionale 2008, in dessen Rahmen auch der Lago Laprello „aufgemöbelt” wird. „Bewusst ist die grobe Oberfläche belassen worden, um an den ehemaligen Zweck des Sees zu erinnern. Aus demselben Grund ist auch die Insel weiter nördlich nur plan gemacht und nicht weiter verändert worden”, sagt van Vliet.

Im Norden der Insel befindet sich ein weiterer See, der noch vollständig zu einem Naturschutzgebiet verändert werden soll. Dort sind einige seltene Vogelarten zuhause. Die müssen geschützt werden. Folgt man dem Weg über den Damm, gelangt man zu der „Seepromenade”, die entlang der FritzBauer-Straße zu finden ist. „Die verläuft im Gegensatz zu der geraden Straße geschlängelt und bietet immer wieder Möglichkeiten, das Wasser zu berühren”, so van Vliet. Als Orientierungshilfe für die Seepromenade dienen die bunten Stäbe, die ein Dach stützen, um bei wärmeren Temperaturen mittags auch Schutz vor der Sonne zu bieten. Sie sollen gleichzeitig für etwas Farbe sorgen, da es um den See kaum Blumen gibt.

Ein Wald wurde rechts und links von der Seepromenade gepflanzt, wie er auch vor der Sanierung dort zu finden war. Der alte Fichtenwald musste allerdings gerodet werden. André van Vliet hofft, dass „in Zukunft die Möglichkeiten für private Investitionen genutzt werden”. Er weiß auch schon, wie das umgesetzt werden könnte: „Ein Grundstück an der Seepromenade könnte einer privaten Gastronomie dienen, ein weiteres wäre zum Beispiel für einen Bootsverleih ideal.”

Auch das Baden in einem abgegrenzten Bereich könnte erlaubt werden, wenn jemand für entsprechende Aufsicht am Sandstrand sorgte. Der Lago Laprello soll, wenn es nach den Verantwortlichen der Stadt Heinsberg geht, spätestens im Sommer zu einem neuen Treffpunkt für Jung und Alt werden. Das Umgestalten am und um den See ist weitgehend abgeschlossen, und noch immer sind Möglichkeiten der weiteren Entwicklung offen. Bis dann - hoffentlich bald - das langersehnte Erholungsgebiet geschaffen ist.
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