Der Kirchenchor Cäcillia-Waldenrath reist ins winterliche Monschau

Von: sche
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Heinsberg-Waldenrath. Der Kirchenchor Cäcillia-Waldenrath singt und reist, reist und singt. Nur zu Hause zu schmoren, davon hält er nichts.

Mit seiner Unternehmungslust steckt er schnell andere an. Im Nu ist ein Bus voll, und schon kann man St. Nikolaus hinter sich lassen. In diesem Jahr war er schon in fernen Berlin, aber auch die Region hat ihre Reize. So fuhr man auch nach Gangelt, wo man eine interessante, geführte Nachtwanderung machte.

Glückliche Wahl

Nun ging es in die Eifel nach Monschau, nachdem man in der Vergangenheit häufiger dem vorweihnachtlichen Köln den Vorzug gegeben hatte. Dass man diesmal aber eine besonders glückliche Wahl getroffen hatte, zeigte sich schnell, denn Monschau lieferte einen märchenhaften, winterlichen Rahmen.

Außerdem war der Chor hochwillkommen in der Kirche, wo der eigens aus Düsseldorf angereiste Organist Dr. Thomas Herfs im Zelebranten auf einen unerwarteten Bekannten traf und die Wiedersehensfreude sich zusätzlich stimulierend auf den kirchlichen Gastauftritt auswirkte.

Dass der ständige Begleiter Dr. Herfs mit von der Partie war, genossen auch die Choristen selbst. Der Hobbymusiker ist über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Nicht nur die Orgel bedeutet ihm in der Freizeit alles. Er ist auch ein gefragter Begleiter. In Monschau wusste man seine Künste wieder zu würdigen. Der Chor hatte sich auch auf die Stippvisite sorgfältig vorbereitet und gestaltete die Messe unter anderem mit Werken von Händel, Mendelssohn oder Gluck. Sowohl mit seiner Stärke, obwohl aus zeitlichen Gründen nicht alle Mitglieder mitkommen konnten, als auch mit seinem Können legte der Chor tiefen Eindruck ein.

Das legt die Vermutung nahe, dass das rege Chorleben durch die vielen Aktivitäten nicht wenig gewinnt. Andererseits erzielt ein Chor durch solche Unternehmungen auch stets neue Erfahrungen. In Monschau waren die räumlichen Bedingungen für die Waldenrather nicht gerade günstig, und man musste sich bei der Aufstellung einschränken. „Entschädigt” wurde man dennoch, nach der Messe ging es nämlich für einige Stunden in den winterlichen Ort oder zu den evangelischen Glaubensbrüdern bzw. in die ehemalige Glasbläserei. Eine willkommene Abwechslung für die Sänger.

Auch jetzt ist für den Chor noch nicht „Sense”. Das kommende Jahr lockt mit neuen Herausforderungen. Rückblickend kann man für 2009 festhalten, dass der Kirchenchor besonders fleißig gewesen ist. So nahmen die Waldenrather an einem zweitätigen Kursus im Gregorianischen Choral in Aachen teil und waren auf den ökumenischen Kirchenchortag in Köln.

Gospel-Workshop

Weiterhin ist die Begegnung im Workshop mit dem gefragten englischen Komponisten und Chorleiter John Rutter, der Besuch des Diözesan-Kirchenchortages in Aachen, die Teilnahme am Gospel-Workshop in der Gospelakademie Krefeld und last but not least die Beteiligung am Gospelworkshop mit Adrienne Hammond in Oberbruch von großer Bedeutung gewesen.
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