Der Friedhof wird immer mehr zu einer Mülldeponie

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Erkelenz. Die Abfallkörbe auf den städtischen Friedhöfen werden in verstärktem Maße zur Entsorgung von privatem Haushalt genutzt. Darüber klagt Bürgermeister Peter Jansen.

Darüber hinaus entsorgten Nutzungsberechtigte „in einem nicht mehr zu vertretenem Umfang” Kunststoffabfälle in die für den Grünabfall vorgesehenen Behältnisse.

Dies führe insbesondere bei der Grünabfallentsorgung zu erheblichen Problemen. „Die Dimension sind mittlerweile unfassbar.” Unsortiert müsste dieser gemischte Grünabfall über die Abfallumschlaganlage des Kreises Heinsberg in Gangelt-Hahnbusch entsorgt werden. Bei einer durchschnittlichen Abfallmenge von vier Tonnen würden je Abfuhrtag 1000 Euro an Entsorgungskosten anfallen.

Damit der Gebührenhaushalt „Friedhöfe” bei durchschnittlich 60 Abfuhrterminen nicht mit zusätzlichen Abfallentsorgungskosten von 60.000 Euro belastet wird, müssten Mitarbeiter des Baubetriebshofes beziehungsweise Hilfskräfte eine Mülltrennung von Hand vornehmen. „Auch dieser nicht unerhebliche Mehraufwand muss letztendlich von den Friedhofsbenutzern über die Nutzungsgebühr getragen werden”, betont Jansen.

Die Verwaltung will nun die Friedhofsnutzer und den sonstigen „Entsorgungsinteressierten” durch eine entsprechende Hinweisbeschilderung auf diese Problematik aufmerksam machen.

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