Kreis Heinsberg - Der Blick der Frauen ist auf Kamerun gerichtet

Der Blick der Frauen ist auf Kamerun gerichtet

Von: syn
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Gertrud Schuchort, Claudia Wagner, Gabriele Steffens und Sabine Mevissen (v.l.n.r.) vom kfd-Vorbereitungsteam hatten für Kamerun typische Gegenstände zusammengestellt, um die Gruppenarbeit im Kückhovener Pfarrheim aufzulockern. Foto: syn

Kreis Heinsberg. Alles, was Atem hat, lobe Gott.” Unter diesem Motto steht der diesjährige Weltgebetstag am 5. März. 24 Stunden lang wird für die Frauen eines Landes gebetet. In diesem Jahr ist es das zentralafrikanische Land Kamerun.

Im katholischen Pfarrheim in Kückhoven fand das erste Vorbereitungstreffen im Kreis Heinsberg zum Weltgebetstag statt. Organisiert wurde es vom kfd-Diözesanverband Aachen und der Frauenseelsorge der Region Heinsberg. Das Angebot richtete sich an Frauen, die am Weltgebetstag in ihren Gemeinden den Gottesdienst zum Weltgebetstag ausrichten wollen.

Die Teilnehmerinnen hatten Gelegenheit, das Land, das Anfang des 20. Jahrhunderts auch einmal „Deutsches Schutzgebiet” war, kennenzulernen. Rund 18 Millionen Menschen leben in Kamerun, davon gut die Hälfte Christen.

Korruption ist schlimmes Übel

Kamerun gilt als stabil, da es weder religiöse noch ethnische Auseinandersetzungen gibt. Trotzdem gilt die Demokratie in Kamerun als Fassade. Ein schlimmes Übel ist die Korruption in dem zwischen arm und reich tief gespaltenen Land. Neben Reiseberichten und Informationen über die soziale und politische Situation in Kamerun bekamen die Teilnehmerinnen auch Einblicke in die Musik der Bevölkerung. Mit dem Hückelhovener Kantor Georg Lechner wurden Kirchenlieder aus Kamerun einstudiert und gesungen. Auch mittags stand das Essen mit Weißkohl in Erdnusssoße ganz im Zeichen der landestypischen Ernährung.

Über das alltägliche Leben

In Gesprächen und Diskussionen brachte das Team um Frauenseelsorgerin Sabine Mevissen und kfd-Referentin Gabriele Steffens den rund 25 Frauen aus dem gesamten Kreis Heinsberg das Thema sowie Land und Leute näher. Dabei ging es auch um die Frage, was es bei einem alltäglichen Leben wie in Kamerun zu loben gebe. Gerade die Christen in Kamerun lobten Gott dafür, dass er ihnen das Leben geschenkt habe und täglich neue Hoffnung gebe.

Der Weltgebetstag wurde vor über 110 Jahren von der evangelischen Kirche ins Leben gerufen. Seit rund 70 Jahren nehmen auch katholische Vertreter an dem ökumenischen Projekt teil. Der Weltgebetstag ist die weltweit größte ökumenische Basisbewegung von Frauen und ist in über 170 Ländern vertreten. Auf katholischer Seite wird die Teilnahme in Deutschland von der kfd (Katholische Frauen Deutschland) organisiert.

Der Weltgebetstag leistet auch praktische Hilfe und Unterstützung. Mit der Kollekte, die bei den Gottesdiensten am 5. März gesammelt wird, fördert das deutsche Komitee des Weltgebetstages jedes Jahr rund 230 Frauenprojekte in der ganzen Welt.
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