Erkelenz - Der Bauverein schließt Lücke

Der Bauverein schließt Lücke

Von: bast
Letzte Aktualisierung:
erk-bauvereinfo
Der Bauverein Erkelenz will die Baulücke auf der Ostpromenade, die früher die Zufahrt von der Schwatte Jräet bildete, schließen. So soll künftig die Front der Häuser 17 und 19 aussehen.

Erkelenz. Der Weg der Mitglieder des Bauvereins Erkelenz zur Versammlung in der Leonhardskapelle zahlte sich für die zahlreich Erschienenen doppelt aus. Einmal erfuhren sie vom Fachmann der Polizei, Wolfgang Ulbrich, Anregungen und Möglichkeiten rund um das sichere Haus, zum anderen waren die Einzelheiten, die die Vorstandsmitglieder Roland Hager und Norbert Schnitzler bekanntgaben, überaus positiv.

Als bedeutende Information dürfte die Bekanntgabe gelten, dass der Bauverein das Grundstück Ostpromenade 19 erworben hat. Der notarielle Vertrag über den Kauf von der Stadt Erkelenz ist bereits unter Dach und Fach. Das Haus 17, seit Jahren bereits gekauft, soll abgerissen und ein Neubau auf beiden Grundstücken errichtet werden.

Dann verschwindet auch die hässliche Lücke im Stadtbild, die früher als Durchfahrt von der Tiefgarage zur Ostpromenade diente. Nach dem Planungsstand sollen im Neubau eine Gewerbeeinheit für Einzelhandel oder Dienstleistung und vier Wohnungen entstehen.

Aufzug und barrierefreier Ausbau sowie Parkplätze zur Seite der Schwatte Jräet liegen bei Planung und Realisierung des Energiesparhauses durch die Architekten Lennartz und Lennartz. 1,2 bis 1,4 Millionen Euro sind veranschlagt, der Baubeginn ist für Frühjahr 2011 angestrebt.

Aber auch andere positive Nachrichten gab es. Die Wohnungsnachfrage für Mietwohnungen ist enorm. Besonders Wohnflächen zwischen 40 bis 60 und 61 bis 80 Quadratmeter werden gewünscht. Das Angebot des Bauvereins liegt genau in diesem Segment und ist daher markt- und nachfragegerecht.

Dabei sind nach den Preisvergleichen die Mietpreise der Erkelenzer Genossenschaft mit 4,44 Euro sehr moderat. Hager stellte dazu fest: „Wir können uns moderate Preise leisten” und bestätigte damit die gute Arbeit des Vorstandes. Immerhin bewirtschaftet man 69 Häuser mit 236 Wohnungen, sechs Gewerbeeinheiten, 61 Garagen 18 Tiefgaragenplätzen und 62 Einstellplätzen mit einer Gesamtnutzfläche von rund 15600 Quadratmetern. Dazu kommen weitere vier Fremdhäuser. Die Fluktuation ist nach dem Jahresbericht 2009 mit elf Prozent sehr gering.

Auch weitere Zahlen waren beeindruckend. 223000 Euro wurden im vergangenen Jahr für die Instandhaltung des vorhandenen Haus- und Wohnungsbestandes ausgegeben. In diesem Jahr sind dafür 340000 Euro vorgesehen. Im Geschäftsjahr wurde ein Überschuss von 64177,95 Euro erwirtschaftet.

Der Zuweisung des Bilanzgewinnes zur Bauerneuerungsrücklage in Höhe von 14177,95 Euro stimmten die Mitglieder auf Vorschlag des Vorstandes zu. Der vorgetragene Bericht über die gesetzliche Prüfung des Geschäftsjahres 2008 enthielt keine Monita oder negative Anmerkungen. Die Bilanzsumme in Höhe von 10992719,95 Euro (178509,41 Euro mehr als im Vorjahr), die Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanzgewinn wurden von den Anwesenden genehmigt.

Auch die Entlastung erfolgte einstimmig. Genau so einstimmig konnte dann die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Elke Schwarz dem wiedergewählten Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus-Dieter Köthe gratulieren.
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