Den Wildvögeln im Winter helfen

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Selfkant. In der Region herrscht nach dem immensen Schneefall mittlerweile Tauwetter, doch auch in der nächsten Woche werden wieder frostige Tage erwartet.

Deshalb helfen zahlreiche naturverbundene Menschen den Not leidenden Wildvögeln mit Meisenknödeln oder mit Streufutter, den Winter zu überstehen. Doch diese Wildfütterungen sind umstritten. Schaden sie etwa mehr als sie nutzen? Thomas Henkens vom Naturschutzbund (Nabu) Rodebach-Saeffelbach- und Kitschbachtal sagt ganz klar Ja zu der Wildvögelfütterung. Futter, das vom Menschen ausgelegt wird, stellt vor allem bei länger anhaltender Eis- und Schneedecke oft für viele Vögel die einzige Nahrungsquelle dar.

Nicht nur dieser Tierschutzaspekt spricht für eine maßvolle und fachgerechte Winterfütterung. Kinder und Erwachsene werden gleichermaßen durch das tägliche Erlebnis „Futterhaus”, der Beobachtung verschiedener Vogelarten aus nächster Nähe und ihren individuellen Verhaltensweisen, früh an die Natur herangeführt und es ist ein besonderes Vergnügen, den Vögeln bei der Fütterung zuzusehen.

Die Fütterung sollte schon in maßvollem Rahmen im Herbst beginnen, um die Vögel an die Futterstelle zu gewöhnen. Bei Schnee und Eis sollte mehr, bei milderen Temperaturen im Winter weniger gefüttert werden.

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