Hückelhoven - Dem Freizeitbad steht das Wasser bis zum Hals

CHIO-Header

Dem Freizeitbad steht das Wasser bis zum Hals

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:

Hückelhoven. Auch im vorigen Jahr waren die Besucherzahlen im Hückelhovener Freizeitbad rückläufig. Dies ergab der Bericht über das 15. Betriebsjahr des Bades im Kultur-, Sport- und Städtepartnerschaftsausschuss.

Seit der Eröffnung des Bades im Jahr 1995 (90.000 Besucher) sind die Zahlen rückläufig. Nutzten in 2008 noch rund 64000 Besucher das Bad, waren es im vorigen Jahr nur noch 55552 Besucher. Zusammen mit den Schülern liegt die Besucherzahl somit bei rund 100.000. Rund 180 Schüler nutzen täglich das Freizeitbad für das Schulschwimmen. Montags sind die Vereine mit rund 300 Mitgliedern im Wasser.

Den Rückgang der Besucherzahlen vor allem in den letzten beiden Jahren führte der Bericht vor allem auf die verstärkte Konkurrenzsituation durch das Wassenberger Parkbad und die Einrichtung des Offenen Ganztagsangebotes in den Grundschulen und den weiterführenden Schulen zurück. Seitens des Bades wird mit Maßnahmen geantwortet, die die Attraktivität steigern sollen.

Neben einem Rutsch- und Arschbombenwettbewerb waren dies im vorigen Jahr auch das Nikolausschwimmen, ein Fotoshooting zu Muttertag und School-Out-Partys. Hauptattraktion war ein Aqua-Movie-Event, bei dem zwei Stunden Animationsprogramm in einem Kinofilm endeten, den man von einer der 200 Badeinseln anschauen konnte. Auch in diesem Jahr sollen wieder Events stattfinden, darunter auch ein Aqua-Movie-Event und aktive Wettbewerbe.

Im März und April wurde eine Befragung der Besucher gestartet mit dem Ziel, das Angebot des Bades zu optimieren. Die Resonanz war jedoch nicht so, wie erwartet. Nur 171 Fragebögen wurden von den insgesamt über 3000 Badegästen im Befragungszeitraum ausgefüllt. Deshalb wurden die Ergebnisse im Ausschuss nicht als allzu aussagekräftig bewertet.

Ausschussmitglied Hans Fischer regte an, beim nächsten Mal eher diejenigen zu befragen, die das Bad nicht nutzen. Obwohl über die Möglichkeiten zur Reduzierung der Betriebskosten nachgedacht wurde, war sich der Ausschuss einig, dass das Freizeitbad zur Lebensqualität in Hückelhoven beitrage.

Heinz-Josef Kreuzer von der CDU betonte, dass ein Schwimmbad in einer Kommune keine Gewinne erwirtschaften könne. Angesichts des Haushaltes stelle sich die „Frage nach Konsequenzen”. Über eine Reduzierung des Angebotes müsse nachgedacht werden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert