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Das Projekt Waldkindergarten ist erfolgsversprechend

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Hier im Wahnenbusch, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet in Erkelenz, könnte der neue Waldkindergarten entstehen. Foto: Dahmen

Erkelenz. Im Kreis Heinsberg gibt es zwei Waldkindergärten. Einen in Wegberg-Rickelrath und einen zweiten in Hückelhoven-Doveren. Wenn es nach Florian Kuß und seinen Mitstreitern geht, soll noch in diesem Jahr in Erkelenz der kreisweit dritte Waldkindergarten an den Start gehen.

Um dies zu bewerkstelligen, trafen sich Kuß und weitere Interessierte in der Oerather Mühle, um einen Verein aus der Taufe zu heben, der sich vornehmlich diesem Zweck widmet. Einen Namen hat der geplante Freiluftkindergarten auch schon: „Die Wühlmäuse”.

Die Idee sei ihm gekommen, nachdem er gesehen hatte, wie gut der Doverener Waldkindergarten seinem Sohn getan habe, betonte Kuß bei der Vorstellung des Projektes. Überzeugend sei vor allem die überschaubare Größe der Gruppe. Auf rund 20 Kinder kommen in Doveren drei Erzieherinnen.

Dass das Projekt durchaus erfolgversprechend sei, betonte auch Beate Schirrmeister-Heinen, die darauf hinwies, dass gerade für die Erkelenzer Stadtmitte Kindergartenplätze fehlten. Der ganzheitliche Ansatz, nach dem im Waldkindergarten gearbeitet wird, sei auch vorteilhaft für die Kinder, deren Sozialverhalten sich durchaus von dem der Kinder aus klassischen Kindergärten unterscheide.

Das Prinzip Waldkindergarten ist eigentlich ganz einfach. Ausgangspunkt und Basis der Gruppenarbeit ist natürlich ein festes Dach über dem Kopf, sei es in Form eines Bauwagens oder einer Hütte. Denn bei Sturm oder anhaltendem Regen haben es auch Waldkinder gerne, wenn sie sich ins Trockene zurückziehen können. Ansonsten sieht das Konzept jedoch vor, dass die Kinder die meiste Zeit im Freien verbringen und sich aktiv mit der Natur als Spiel- und Lernmaterialien beschäftigen.

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