Hückelhoven - Das Medium Film führt zur Begegnung

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Das Medium Film führt zur Begegnung

Von: disch
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Mit dem Begegnungspreis der Sparkassen-Stiftung ausgezeichnet: Gisela Münzenberg-Wiers (Bildmitte). Kuratoriumsvorsitzende Astrid Wolters und Sparkassendirektor Thomas Pennartz gratulierten. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Bereits seit 39 Jahren ist Gisela Münzenberg-Wiers bei den Belgisch-Niederländisch-Deutschen Filmtagen in Hückelhoven dabei. Seit 33 Jahren organisiert sie diese Veranstaltung. So wird sie liebevoll auch als „Mutter der Filmtage” bezeichnet.

Das Medium Film führt bei den Filmtagen zur Begegnung - und für Gisela Münzenberg-Wiers führte das Medium Film auch zur Begegnung 2010.

Mit diesem Ehrenpreis würdigte die Sparkassen-Stiftung für Völkerverständigung ihren vorbildlichen Einsatz für die Verständigung von jungen Menschen unterschiedlicher Nationen. Überreicht wurde ihr die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung bei einer Feierstunde in der Aula des Hückelhovener Gymnasiums von der Kuratoriumsvorsitzenden Astrid Wolters und vom Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes, Sparkassendirektor Thomas Pennartz.

Wolters freute sich sehr darüber, eine Preisträgerin auszeichnen zu dürfen, bei der neben dem Zusammenführen junger Menschen kulturelle Aspekte von Bedeutung seien. „Ich weiß, wie schwer es ist, für Kultur zu begeistern.” Die außerordentlich große Kontinuität im Wirken von Gisela Münzenberg-Wiers und die Jahr für Jahr hohe Zahl von jugendlichen Teilnehmern aus den drei Ländern hätten die Jury (in der auch der Zeitungsverlag vertreten ist) in besonderem Maße beeindruckt. „Film ist aus meiner Sicht besonders geeignet, um Interesse für die Kultur anderer Länder zu wecken”, so Wolters.

Die Filmtage in Hückelhoven hätten vor allem wegen der grenzüberschreitenden Aspekte überregional besondere Anerkennung und Bedeutung erlangt und würden mittlerweile zu den ältesten Filmfestivals dieser Art in Deutschland zählen. Astrid Wolters sagte zur Preisträgerin, mit der Auszeichnung solle einerseits Dank für die geleistete Arbeit zum Ausdruck gebracht werden, aber auch die Hoffnung, dass der Preis Ansporn sei, sich weiterhin für die Verständigung junger Menschen einzusetzen und die Arbeit fortzusetzen.

Zu den Gratulanten zählte auch Günther Kinstler als Vertreter des Vorstandes vom Bundesverband Jugend und Film.

Gisela Münzenberg-Wiers dankte für die Auszeichnung, sie dankte aber auch allen Helfern in der Organisation der Filmtage. Es freue sie, dass dieses gemeinsame Engagement gesehen und honoriert werde. Die Arbeit habe ihr stets viel Freude gemacht. Grenzüberschreitend hätten sich unzählige Freundschaften entwickelt. Es sei ihr vor allem immer darum gegangen, Vorurteile in den Köpfen abzubauen. Die Filmtage könnten nicht alle Probleme lösen, sie könnten aber einen kleinen Beitrag zur Völkerverständigung leisten.

Passend zur Preisträgerin, durften Kurzfilme aus den Niederlanden („Dilemma”), aus Deutschland („Liebeslieder”) und aus Belgien („De Wensboom”) im Programm der Feierstunde nicht fehlen. Das Orchester des Gymnasiums Hückelhoven sorgte für den musikalischen Rahmen mit Filmmusik, versteht sich. Und auch der Literaturkurs des Gymnasiums wartete mit einem Filmtrailer auf.

Sparkassendirektor Thomas Pennartz kündigte an, dass die Sparkassen-Stiftung den Begegnungspreis auch in diesem Jahr ausschreiben werde. „Wir hoffen wieder auf viele interessante Vorschläge”, so Pennartz.
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