Erkelenz - „Das Glück wie das Pech”: Prinzessin Fortunata geht ihren Weg

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„Das Glück wie das Pech”: Prinzessin Fortunata geht ihren Weg

Von: hewi
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Prinzessin Fortunata stand im Mittelpunkt der Theater-Starter-Aufführung „Das Glück wie das Pech” in der Leonhardskapelle. Foto: Koenigs

Erkelenz. „Weil ich ich bin, bin ich ich.” Mit diesem Wahlspruch machte sich die Prinzessin Fortunata im Märchen „Das Glück wie das Pech” auf den Weg, um ihr Glück oder Pech zu finden. Im Rahmen der Reihe Theaterstarter war das La Senty Menti Theater auf Frankfurt in der Leonhardskapelle zu Gast.

Bei dem abenteuerlichen Märchen aus Sizilien spielte Liora Hilb alle Rollen und kommentierte ihr Tun in einer einzigartigen Weise und teilweise auch auf italienisch. Dies schien den Kindern aber nichts auszumachen, denn was sie in den Momenten darstellen wollte, kam klar herüber.

Rollen durch Schuhe dargestellt

Die verschiedenen Rollen wurden durch Schuhe dargestellt, in die Hilb schlüpfte wie in ein Kostüm. So war sie Fortunata, die siebte der Königstöchter, und gleichzeitig auch der Rest ihrer Familie, die Amme, der Prinz und noch eine Reihe anderer Charaktere.

Die Übergänge zwischen den Rollen waren so geschmeidig, dass die jungen Zuschauer dem teilweise flotten Erzählfluss sehr gut folgen konnten. Fortunata wird von ihrer Mutter verstoßen, nachdem eine alte Frau ihr erzählt hat, sie sei am Unglück der Königsfamilie schuld.

Schließlich leben Mutter und Kinder in Armut, während der Vater und rechtmäßige König im Kerker sitzt. Denn der Nachbarkönig hat sie Fortunatas Heimat kurzerhand einverleibt. Dass sie später dessen Sohn für sich gewinnen wird, macht die Geschichte rund. Auf dem Weg dahin muss sie jedoch ihr Pech loswerden, wobei ihr die alte Amme hilft.

Vor allem das schauspielerische Talent von Liora Hilb trug dazu bei, dass das Stück bei den Kindern so gut ankam. Sie setzte Dialekte und Akzente ein und traute sich auch, ein deftigeres Vokabular zu benutzen, wenn es angebracht war.
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