Radarfallen Blitzen Freisteller

CDU Heinsberg: Krückel kann Röttgen verstehen, aber...

Von: disch
Letzte Aktualisierung:

Kreis Heinsberg. In einer Klausurtagung hat der CDU-Kreisvorstand nicht nur, wie beabsichtigt, seinen Zeitplan für die Bundestagswahl 2013 verabschiedet. In den Blickpunkt rückte natürlich die nach den Düsseldorfer Turbulenzen nun plötzlich anstehende Landtagswahl am 13. Mai.

In dieser Woche finden in den Stadt- und Gemeindeverbänden der Union „mit verkürzter Ladungsfrist” Mitgliederversammlungen statt, bei denen die Delegierten für die Wahlkreisvertreterversammlungen gewählt werden. Diese Nominierungsversammlungen für den Nordkreis und für den Südkreis - zwei 60-köpfige Gremien wählen die Wahlkreiskandidaten - finden in der kommenden Woche, am Donnerstag, 29. März, um 20 Uhr in der Oberbrucher Festhalle statt.

Die beiden Landtagsabgeordneten Bernd Krückel und Dr. Gerd Hachen, die 2005 und 2010 die Direktmandate gewonnen hatten, haben bereits am Tag der Landtagsauflösung ihre Bereitschaft zur erneuten Kandidatur erklärt. Weitere Bewerber gibt es bislang nicht. Der Kreisvorstand habe bewusst keine Empfehlung ausgesprochen, berichtete Kreisvorsitzender Bernd Krückel. So werde vor Wahlen bereits seit November 2005 verfahren, als er den Vorsitz übernommen habe, denn die Delegierten sollten „nicht bevormundet” werden, sondern sich selbst ein Bild von den Bewerbern machen.

Mit Blick auf die Diskussion um CDU-NRW-Spitzenkandidat Norbert Röttgen und die Frage, ob dieser im Falle einer Wahlniederlage als Oppostionsführer in den Landtag wechseln oder Bundesumweltminister in Berlin bleiben würde, sagte Krückel auf Nachfrage, er könne die Argumentation von Röttgen verstehen, der sein Augenmerk darauf richte, Ministerpräsident zu werden und über alles andere erst danach reden wolle. „Röttgen würde uns auch als Oppositionsführer guttun, wenn wir es nicht schaffen sollten, die Regierungsverantwortung zu übernehmen”, so der Heinsberger Politiker, der es begrüßen würde, wenn Röttgen sich jetzt doch erklären würde, der aber mit einer solchen Erklärung nicht rechnet.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert