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CDU: Bernd Krückel wird für Armin Laschet stimmen

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Armin Laschet oder Norbert Röttgen: Wer soll Landesvorsitzender der CDU in Nordrhein-Westfalen werden? Diese Frage dürfte bald auch alle Christdemokraten im Kreis Heinsberg beschäftigen, wenn es zu der angekündigten Mitgliederbefragung kommt.

„Ich finde es gut, dass wir zwei Bewerber haben, damit es für die Mitglieder nicht nach einem von vornherein abgekarteten Spiel aussieht”, erklärte am Mittwoch auf Anfrage der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete der CDU, Bernd Krückel aus Heinsberg.

Den Weg, der sich nun abzeichne - mit Regionalkonferenzen, Mitgliedervotum und Bestätigung durch den Landesparteitag - begrüße er ausdrücklich. Vergleichbare Verfahren habe es bereits gegeben.

Laschet oder Röttgen? „Mir fällt die Wahl wirklich schwer”, sagte Krückel. „Ich kann mit beiden gut.” Er sei auch mit beiden Bewerbern per Du. Röttgen kenne er schon seit 20 Jahren aus gemeinsamen Zeiten in der Jungen Union, in der Röttgen Landesvorsitzender und Krückel Kreisvorsitzender war.

Laschet kenne er zwar noch nicht ganz so lange, aber auch schon seit geraumer Zeit; die Arbeit im CDU-Bezirksverband Aachen führte sie zusammen.

Wenn sich am 1.September der Heinsberger CDU-Kreisvorstand mit der Personalentscheidung an der Spitze der NRW-CDU befassen wird, dann will Krückel vorschlagen, dass der Kreisvorstand kein empfehlendes Votum abgeben sollte. „Jedes Mitglied sollte sich völlig frei entscheiden können - ohne Einflussnahme durch den Kreisvorstand”, begründete er seine Haltung.

Seine persönliche Präferenz verriet der Kreisvorsitzende, der im Landtag den Vorsitz im vorläufigen Haushalts- und Finanzausschuss innehat, auf Nachfrage dann aber doch: Bernd Krückel ist für Armin Laschet als Landesparteichef, er will für den früheren NRW-Integrationsminister und jetzigen stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion stimmen.

Krückel denkt dabei an eine Konstellation mit Armin Laschet in der Rolle des Landesparteivorsitzenden, Andreas Krautscheid als Generalsekretär und Karl-Josef Laumann, dem neuen Vorsitzenden der Landtagsfraktion.

Und Krückel zeigte sich davon überzeugt, dass in einer solchen Konstellation für die Landespolitiker, sprich für die Landtagsfraktion die Anbindung an den Landesvorsitzenden und der Einfluss auf ihn größer wären, als wenn ein Bundespolitiker den Landesvorsitz der CDU übernehmen würde; Norbert Röttgen gehört bekanntlich in Berlin als Umweltminister Angela Merkels Kabinett an.

Gleichwohl, so betonte Krückel, habe er keine Zweifel daran, dass auch Röttgen, der seine Wurzeln in NRW habe, ein guter Landesvorsitzender wäre. „Ich glaube, dass das Rennen offen ist”, so der Heinsberger.
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