Kreis Heinsberg - Caritas: Kooperationen machen mehr Hilfe möglich

AN App

Caritas: Kooperationen machen mehr Hilfe möglich

Letzte Aktualisierung:
caritas-foto
„Mit Caritas unterwegs”: Teilnehmer der Veranstaltung mit den Caritas-Mitarbeitern und Vertretern des Krankenhauses vor der Cafeteria des Städtischen Krankenhauses in Heinsberg.

Kreis Heinsberg. Der Caritasverband für die Region Heinsberg arbeitet in vielen Bereichen mit sozialen Trägern zusammen. Einer davon ist das Städtische Krankenhaus in Heinsberg. Von dieser Kooperation erfuhren die ehrenamtlichen Caritasmitarbeiter bei der Veranstaltung „Mit Caritas unterwegs”; manche davon zum ersten Mal.

Insgesamt nahmen 50 ehrenamtliche Tätige aus den Pfarren an der Besichtigungstour teil, bei der die Teilnehmer nicht nur Einblicke in Einrichtungen des Caritasverbandes erhalten, sondern auch weitere Hilfsangebote kennenlernen sollten. Die Veranstaltung war aber auch zugleich als ein Dankeschön an die ehrenamtlichen Mitarbeiter für ihren Dienst im Namen der Caritas gedacht.

„Die Palette unserer Hilfeleistungen wird durch Kooperationen erweitert”, verdeutlichte bereits Gottfried Küppers, Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, bei der Begrüßung.

Die Vorstellung der einzelnen Kooperationen mit dem Städtischen Krankenhaus Heinsberg übernahm Caritas-Gemeindesozialarbeiterin Bärbel Windelen. Zunächst verwies sie auf den Krankenhausbesuchsdienst der Pfarrgemeinden als die seit 1996 bestehende, älteste Kooperation. Diese ehrenamtlichen Mitarbeiter treffen sich im regelmäßigen Abstand zu Krankenhausbesuchsdiensttagen, um sich auszutauschen.

Die Vorstellung der zweiten Kooperation, des „fahrbaren Mittagstischs”, übernahm Eveline Übachs, Leiterin der Caritas-Pflegestation (CPS) Heinsberg. Sie verwies darauf, dass die CPS das Essen, das im Krankenhaus gekocht wird, zu 102 Kunden, die diese Mahlzeiten über die CPS beziehen, bringt. „Wir liefern somit im Monat rund 2800 bis 3000 Essen in Heinsberg, Oberbruch und Waldfeucht aus”, so Übachs.

Eine weitere Kooperation, auf die Bärbel Windelen hinwies, ist das Trauerangebot für Eltern nach einer Tot- oder Fehlgeburt. Den Anstoß dazu lieferte eine betroffene Mutter. Das Krankenhaus biete den betroffenen Eltern Rituale zum Abschiednehmen an, damit Trauerbewältigung gelingen könne. Schließlich stellte Bärbel Windelen noch das neueste Angebot, den Trauerraum für Kinder und Jugendliche, der Ende des Monats eröffnet wird, vor.

Bei einem Rundgang im Krankenhaus lernten die ehrenamtlichen Caritasmitarbeiter die Physiotherapie, die Untersuchungsmöglichkeiten in der Endoskopie, die Geburtsstation und die Chirurgie des Krankenhauses kennen. Die Führung übernahmen Udo Schmitt, der stellvertretende Geschäftsführer des Krankenhauses, Hans-Willi Jäger, der stellvertretende Verwaltungsleiter, und Schwester Hildegard, stellvertretende Pflegedienstleitung.

Dann ging es weiter zur Caritas-Werkstatt an der Schützenstraße, wo das Möbellager besichtigt wurde. Dort erfuhren die Teilnehmer auch von den vielen Schulungsmaßnahmen für Jugendliche im Bildungszentrum.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert