Heinsberg-Oberbruch - Bundestagsabgeordneter Thomas Rachel besucht Ceramic Fuel Cells

Bundestagsabgeordneter Thomas Rachel besucht Ceramic Fuel Cells

Von: defi
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Der Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel (M.) informierte sich darüber, was sein „neuer Wahlkreis” zu bieten hat. CFCL-Geschäftsführer Frank Obernitz (l.) erläuterte den „BlueGen-Baukasten”, der die Brennstoffzellentechnologie marktreif machen soll. Foto: defi

Heinsberg-Oberbruch. Überaus interessante Gesprächspartner traf der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel bei seinem „Antrittsbesuch” im Kreis Heinsberg.

Der Dürener hatte sich, wie berichtet, bereit erklärt, den Heinsberger Bundestagswahlkreis nach dem Ausscheiden von Leo Dautzenberg aus dem Bundestag mit zu betreuen. Auf Einladung des CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Bernd Krückel und des Landtagsabgeordneten Dr. Gerd Hachen hatte Thomas Rachel zunächst die CDU-Kreisgeschäftsstelle in Heinsberg besucht und die dortigen Mitarbeiter kennen gelernt.

Bernd Krückel hatte in Absprache mit Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder und Bert Dohmen vom Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Heinsberg nach einem „Sahnestückchen” gesucht, das Thomas Rachel seinen „neuen Wahlkreis” schmackhaft machen sollte.

Rachel ist nicht nur Mitglied des Bundestages, sondern auch Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Im Industriepark Oberbruch fand sich mit dem Startup-Unternehmen Ceramic Fuel Cells, kurz CFCL, der ideale Programmpunkt für den Besuch des Staatssekretärs.

Dr. Karl Föger ist der Wissenschaftler bei CFCL. Er befasst sich seit Jahren mit der Brennstoffzellentechnologie und ihrer Nutzbarmachung. Frank Obernitz ist Geschäftsführer bei CFCL und davon überzeugt, dass in absehbarer Zeit, die Brennstoffzellentechnologie „auch ohne Subventionen”, wie er betonte, auf dem Markt erneuerbarer Energien einen lukrativen Platz einnehmen wird. Obernitz: „Wir sind der ideale Partner für ein Land, das auf erneuerbare Energien setzt.”

„Clean power for your home” lautet die Marketingstrategie von CFCL, dessen Mutterhaus im australischen Melbourne sitzt und am Standort Oberbruch 21 Mitarbeiter beschäftigt. Thomas Rachel erkundigte sich eingehend nach den Vorteilen des Standorts.

Frank Obernitz erläuterte, dass für ein Startup-Unternehmen wie CFCL der IPO ideale Bedingungen biete, die die Alternativstandorte in Schönefeld und Wales ausgestochen hätten: die Infrastruktur des IPO zum einem, aber auch die vorhandenen Gebäude, also keine Investitionen „in Stahl und Stein auf der Grünen Wiese”. So konnte CFCL sein Kapital in die neue Technologie investieren und hat für die anstehende Serienproduktion durch eine Option im Kaufvertrag vier Hektar Baufläche in der Hinterhand.

Produziert werden soll möglichst bald in großer Stückzahl zusammen mit Zulieferfirmen, von denen dreiviertel aus Deutschland kommen, ein Mikrokraftwerk für Strom und Wärme. „BlueGen” heißt es und hat einen elektrischen Wirkungsgrad von bis vor gar nicht so langer Zeit unglaublichen 60 Prozent. „BlueGen” könnte vor allem für Stadtwerke interessant werden.

Rachel bot dem Unternehmen seine Unterstützung an: „Die Bundesregierung erarbeitet zurzeit ein Energiekonzept, das auf keinem Auge blind ist.” Erste Kontakte zum Vertreter des Kreises in Berlin sind geknüpft. Bürgermeister Wolfgang Dieder bot schon einmal einen weiteren Gesprächstermin im Rathaus an.
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