Bürgerarbeit Sprungbrett in den ersten Arbeitsmarkt

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Kreis Heinsberg. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hatte dem Jobcenter Kreis Heinsberg im Juli 2010 den Zuschlag zur Beteiligung am Modellprojekt Bürgerarbeit erteilt.

Danach sollen im Kreis Heinsberg bis zu 160 Bürgerarbeitsplätze geschaffen werden. Die Arbeitsplätze im Rahmen der Bürgerarbeit müssen für zusätzliche und im öffentlichen Interesse liegende Arbeiten bereitgestellt werden.

In Zusammenarbeit mit dem Verein Amos ist es dem Jobcenter gelungen, mit den ersten für den Kreis Heinsberg bewilligten Anträgen drei Stellen zu schaffen und mit Teilnehmern zu besetzen. Die Langzeitarbeitslosen werden sich im Sozialkaufhaus von Amos in Oberbruch um die Aufbereitung, das Weiterleiten und die Verteilung gespendeter Waren kümmern. Weitere Bürgerarbeitsplätze soll es unter anderem beim Kreis und in Altenheimen geben.

Seit Beginn des Projektes Bürgerarbeit sind nunmehr etwa 400Kunden des Jobcenters in die Aktivierungsphase eingetreten, die nach den Bestimmungen des Bundes mindestens sechs Monate betragen muss. In dieser Zeit waren alle Anstrengungen auf eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt gerichtet.

Jetzt gehen die ersten Teilnehmer, welche die Aktivierungsphase durchlaufen haben, aber noch nicht in Arbeit vermittelt werden konnten, in die zweite, die sogenannte Beschäftigungsphase der Bürgerarbeit. Dabei handelt es sich um ein sozialversicherungspflichtiges, auf drei Jahre befristetes Arbeitsverhältnis.

Manfred Küsters, Projektleiter beim Jobcenter Kreis Heinsberg, hofft auf weitere Resonanz: „Für die Teilnehmer ist das Modellprojekt Bürgerarbeit ein Sprungbrett in den ersten Arbeitsmarkt. Wir nehmen gerne weitere Anträge und Erklärungen im Rahmen des Projektes entgegen.”

Das Modellprojekt Bürgerarbeit wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland gefördert. Vorrangiges Ziel ist es, arbeitslose erwerbsfähige Leistungsberechtigte dabei zu unterstützen, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu finden.

Mit dem Zuschlag vom Ministerium im vergangenen Jahr haben eigens für dieses Zusatzprojekt beauftragte Koordinatoren mit der Aktivierung von Langzeitarbeitslosen begonnen. Jetzt beginnt eben für die ersten Teilnehmer die Beschäftigungsphase.











Nähere Informationen zum Projekt erhalten Interessierte entweder im Internet unter www.buergerarbeit.bund.de oder bei Manfred Küsters unter 02452/919125 sowie per Mail an Jobcenter-Kreis-Heinsberg.JC-Heinsberg@jobcenter-ge.de.
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