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Brillante Voraussetzungen für die Künstlerkarriere

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Die beiden Fotografen Moritz (l.) und Benedikt Partenheimer zeigen zurzeit ihre Arbeiten im Kunstverein Region Heinsberg. Foto: defi

Heinsberg-Unterbruch. Der Papa war schon ein großer Künstler und Benedikt und Moritz Partenheimer haben alle Voraussetzungen, auch mal zu den Großen der Kunstszene zu gehören. Eine brillante Biografie attestierte Inge Keitel in ihrer Einführungsrede zur Vernissage im Kunstverein Region Heinsberg den beiden Brüdern.

Beide haben sich für die Fotografie als künstlerisches Medium entschieden und bei der Créme de la Créme der noch lebenden Fotogeschichte hospitiert.

Der 1977 geborene Benedikt Partenheimer war nach seinem Fotografiestudium am Royal Melbourne Institute of Technology Assistent bei Richard Avedon in New York. Avedon wird zu den bedeutendsten Portraitfotografen des 20. Jahrhunderts gezählt. Bruder Moritz, Jahrgang 1979, studierte Fotografie an der Bauhaus-Uni in Weimar und arbeitete als Austauschstipendiat in New York bei dem nicht minder berühmten Fotografen Duane Michals.

„Lost Paradise, USA” heißt die Präsentation von Moritz Partenheimer, der heute in München lebt. Prägendes Element seiner Arbeiten ist der Raum und seine Ambivalenz. Seine analog fotografierten „konzeptuellen Portraits” zeigen Stadtlandschaften und gestaltete Räume.

Bruder Benedikt Partenheimer lebt heute in Berlin. Nach dem Abschluss seines Studiums 2003 arbeitete er an fotografischen Projekten, in denen er sich mit dem unterschiedlichen Wahrnehmungsverhalten in der Kunstfotografie auseinander setzte, analog ohne digitale Bildbearbeitung. Seit 2006 arbeitet Benedikt Partenheimer an dem Projekt „Turnaround”. Im Mittelpunkt seiner Fotografie steht der Mensch. Prägendes Element ist der Raum. Personen verschiedener Generationen zeigt er in der Rückenansicht, dies meist aus einiger Entfernung.

Unter http://www.kunstverein-heinsberg.de gibt es weitere Infos.
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