Brennender Schuppen: Feuerwehr im Großeinsatz

Von: g.s./red/pol
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Bei einem Brand in Prummern wurde ein Schuppen total zerstört. Die Polizei beziffert den entstandenen Schaden auf 15.000 Euro. Foto: Georg Schmitz
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Bei einem Brand in Prummern wurde ein Schuppen total zerstört. Die Polizei beziffert den entstandenen Schaden auf 15.000 Euro. Foto: Georg Schmitz
Feuerwehr
In Hückelhoven löschte die Feuerwehr ein brennendes Gartenhaus. Foto: Claudia Krocker

Kreis Heinsberg. Zwei Brände haben in der Nacht zu Dienstag die Feuerwehr im Kreis Heinsberg in Atem gehalten. Zunächst stand in Hückelhoven ein Gartenhaus in Flammen. Später sorgte ein brennender Schuppen in Geilenkirchen für einen Großeinsatz der Feuerwehr.

Am letzten Tag des alten Jahres mussten die Löscheinheiten Prummern, Waurichen, Würm, Beeck, Nirm und Geilenkirchen zu dem Schuppenbrand nach Geilenkirchen-Prummern ausrücken. Anwohner waren am Silvestermorgen gegen 4.40 Uhr auf die von dem Platzen des Eternitdaches ausgehende Geräuschkulisse aufmerksam geworden und hatten die Feuerwehr alarmiert.

Aus ungeklärter Ursache war im hinteren Bereich eines Anwesens an der Gereonsweiler Straße ein rund acht mal fünf Meter großer Schuppen in Brand geraten. Als die ersten Feuerwehrkräfte eintrafen brannte die Scheune in voller Ausdehnung, die Flammen schlugen meterhoch.

Die Männer der Löscheinheiten Prummern und Waurichen nahmen sofort die Brandbekämpfung auf und setzten ein B-Rohr und zwei C-Rohre ein. Das Feuer war schnell unter Kontrolle. Jedoch musste der total zerstörte Schuppen von den Wehrleuten noch leer geräumt werden um letzte Glutnester zu löschen.

Entgegengesetzt der Windrichtung und somit geschützt vor jeglichem Brandrauch befand sich in 20 Meter Entfernung ein mit sechs Tieren besetzter Pferdestall. „Die Pferde waren zu keiner Zeit gefährdet“, erklärte der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen, Stadtbrandinspektor Michael Meyer am Morgen gegenüber unserer Zeitung. Deshalb hätten sie auch während der Löscharbeiten in dem Stall verbleiben können.

Insgesamt waren 77 Feuerwehrkräfte am Einsatzort, wovon ein Großteil in Bereitschaft stand. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, sie beziffert den Schaden auf rund 15.000 Euro. Um 6.20 Uhr konnten auch die letzten Feuerwehrleute wieder abrücken.

In Hückelhoven war kurz nach Mitternacht ein Gartenaus an der Rheinstraße komplett ausbegrannt. Die Feuerwehr verhinderte, dass die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergriffen. Die Ursache des Feuers muss ebenfalls noch ermittelt werden. Auch hier wird der Schaden auf 15.000 Euro geschätzt.

Hinweis: In einer vorherigen Version des Artikels haben wir geschrieben, dass aufgrund des Brandes Pferde hätten gerettet werden müssen. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Nach Angaben des Leiters der Freiwilligen Feuerwehr in Geilenkirchen war dem jedoch nicht so.


 

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