Kreis Heinsberg - Blutspende: Krückel will jetzt häufiger gehen

Blutspende: Krückel will jetzt häufiger gehen

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Kreis Heinsberg. Prominenten Besuch konnten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Kreisverbandes Heinsberg und die Mitarbeiter vom Blutspendedienstes West des Deutschen Roten Kreuzes jetzt bei der Blutspendeaktion in Heinsberg-Dremmen begrüßen.

Die Helferinnen und Helfer bei der Blutspende sahen den Blutspendeausweis des Landtagsabgeordneten Bernd Krückel mit besonderer Freude: Es handelte sich um einen Ausweis, der in den 80er Jahren üblich war. Bernd Krückel: „Früher bin ich häufiger zur Blutspende gegangen. Wie bei vielen Dingen im Leben lässt der volle Terminplan dann irgendwann - vermeintlich - eine Blutspende nicht mehr zu. Die eindringlichen Appelle des DRK haben mir jedoch klar gemacht, dass wir alle häufiger zur Blutspende gehen sollten.”

Bei einem Blutspendetermin vor einigen Wochen in Übach-Palenberg wollte Krückel bereits mit den THW-Aktiven zusammen Blut spenden. Nachdem der Arzt aufgrund einer Erkältung damals Bedenken geäußert hatte, konnte er jetzt endlich an der Blutspende teilnehmen.

DRK-Kreisvorsitzender Dr. Michael Vondenhoff machte während der Aktion in Dremmen noch einmal deutlich, wie wichtig jede einzelne Blutspende ist: „Das Blut wird nicht nur - wie früher meistens üblich - bei Unfallopfern eingesetzt. Immer mehr Blutspenden kommen zum Beispiel bei Behandlungen von Krebspatienten und Transplantationen zum Einsatz. Wer sich also über medizinische Fortschritte freut, sollte für sich auch die persönliche Konsequenz der Blutspende in Betracht ziehen.”

DRK-Kreisbereitschaftsleiter Jürgen Zoons zeigte sich erfreut, dass die Stadt Heinsberg durch Bürgermeister Wolfgang Dieder und Ortsvorsteher Albert Heitzer die Blutspende unterstützten. „Jede einzelne Blutspende ist wichtig. Wenn schon die haupt- und ehrenamtlich für die Stadt und den Ort Aktiven Zeit finden, den Termin für eine Blutspende einzurichten, müssten auch noch viele andere Personen das eine Stündchen für eine alltägliche Lebensrettung organisiert bekommen”, so seine Hoffnung.

DRK-Kreisgeschäftsführer Wilfried Mercks konnte mit einer „Leistungsspitze” der Stadt Heinsberg aufwarten: „Um unseren Bedarf an Blutspenden abzudecken, müssten 50 bis 60 Personen pro 1000 Einwohner im Jahr Blut spenden. Die Stadt Heinsberg liegt über diesem Wert. Statt der rechnerisch notwendigen 2000 bis 2500 Blutspenden, nahmen an den Blutspenden im Heinsberger Stadtgebiet 2009 über 2600 Menschen teil. Wir hoffen, dass die Menschen in Heinsberg sich jetzt nicht auf diesem Spitzenplatz ausruhen, sondern alles daran setzen werden, noch besser zu werden.”
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